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Länge: 14 km |
Valparola-Joch |
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Region: Dolomiten
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Kurz vor der Paßhöhe des Falzarego führt der Weg dann in nördliche Richtung zum Valparola. Die Zweite und unseres Erachtens lohnendere Variante ist der Weg über Stern/La Villa. Der Weg zum Scheitelpunkt läßt durchaus landschaftlich gesehen einen Vergleich mit dem Gavia zu. Provinzmäßig durchläuft der Valparola zwei Grenzen. Die Provinz Bozen und die Provinz Belluno teilen sich gemeinsam den Streckenverlauf.
Kurz vor der Paßhöhe, ungefähr 2 bis 3 Kehren, lohnt sich ein Stop, um die Landschaft noch einmal rückblickend und ohne "Fahrstreß" Revue passieren zu lassen. Die Wiesen sind übersät mit kleineren und größeren Felsbrocken, als hätten sich da in Urzeiten Riesen mit Murmeln die Zeit vertrieben. Zwischen den Felsbrocken läuft man auf sattem Gras und einer Vielzahl von Blumen. Vereinzelte Sträucher und Miniaturkiefern runden das bizarre Bild ab. Bei dieser Rast lohnt sich auch ein Blick in östlicher Richtung. Dort auf einem der vielen Bergspitzen "thront" eine riesiger Felsbrocken, in dem man auch ohne Phantasie ein verschmitzt grinsendes Gesicht entdeckt (Lagazuoi-Massiv).
Aus der Ferne vermuteten wir einen Stollen mit einer verfallenen Stellung aus dem 1. Weltkrieg und wir hatten recht. Der Einstieg zu diesem Stollen befindet sich rechts neben der ersten Gastwirtschaft, die sich am Scheitelpunkt des Valparola befindet. Er besteht aus einem Trampelpfad, der teilweise über Wiesen, aber auch über Schotter führt. Folgt man diesem, so gelangt man unweigerlich zu dem Stollen. Verkohlte Holzbalken und die Steinmauern sind wohl die Reste einer Unterkunft von Gebirgsjägern, die von hier aus das Tal umfassend überblicken konnten. Der Stollen mißt nach unserer Schätzung ca. 6 Meter. Am Ende schließt sich ein Querstollen an, in den wir uns mangels Taschenlampen allerdings nicht hinein trauten. |
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