Der Passo Maniva

Ein Blick talwärtsWie der Pass korrekt heißt, wissen wohl nur die Italiener! Pso Maniva, Passo di Maniva, Passo del Maniva, Giogo del Maniva - die richtige Schreibweise kann man sich aussuchen. Google bringt für den Pso mehr Treffer als bei Giogo. Nennen wir ihn also Maniva-Pass - das stimmt allemal!

Der Maniva-Pass ist einer der vielen kleinen, oft geschotterten Pässe nordwestlich vom Idro-See. Mit dem Passo del Spina (1521 m), Passo del Dosso Alto (1725 m), dem Passo di Croce Domini (1892 m), dem Giogo della Bala (2176 m) und dem Goletto delle Crocette (2070 m) ist man für einen Tag gut beschäftigt. Fahrertechnisches Können ist auf den geschotterten Streckenabschnitten gefragt. Teilweise ausgewaschene Rinnen, Rillen und loses Geröll verlangen vorausschauende Fahrweise, welches aber Fahrer von Straßenmaschinen nicht etwa abschrecken sollte.

Das BalajochHier oben kann einem hier und da schon einmal eine Ziegenherde über den Weg laufen, was sich aber ausnahmslos in die idyllische Landschaft einbaut. Ebenso kann man hier, wie auf so manchen anderen Bergübergängen, viele Italiener bei ihrem Picknick in luftiger Höhe beobachten. Und den unmotorosierten Quäl-Dich-Jüngern auf dem Zweirad sollte man auch hinter jeder Kurve vermuten.

An den Pso. Maniva schließt sich nahtlos das Balajoch an. Am Ende dieser ca. 30 km langen Wegstrecke von Anfo aus hat man die Möglichkeit bei einer Wirtschaft noch einmal eine Pause einzulegen, um dann über den Pso. Croce Domini und Bagolino tangierend den Rückweg nach Anfo anzutreten.


Wegbeschreibung:
Von Anfo am nördlichen Ende aus über den Pso. del Marè, weiter über den Pso. Spina zum Pso. Maniva.

Rundtourangebot:
Anfo, Pso. del Marè, Pso. Spina, Pso. Maniva, Balajoch, Pso. Croce Domini, Bagolino, Anfo

Wieder frei!
Der Maniva war jahrelang wegen einem Erdrutsch gesperrt.
Nach umfangreichen Bau- und Sicherungsarbeiten ist die Strecke wieder frei! Stand 09/2009

Das Balajoch

 
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