Der Passo Spina

Blick nach untenBereits fasziniert durch die Eindrücke, die der Baremone hinterläßt, trotz daß er erst im oberen Teil etwas alpiner erscheint, kommt spätestens auf dem Passo Spina jeder auf seine Kosten. Schwindelerregende Ausblicke, die nur durch psychologisch wertvolle Pfähle etwas weniger schwindelerregend werden, zwingen fast zu einer Rast.

Ähnlich der Schauderterrasse am Gardasee, natürlich nur ohne Überhang, geht es hier nahezu senkrecht bis ca. 300 m in die Tiefe. Höhenängstlichen bietet sich dieses Terrain als sehr gute Übungsstrecke, um ihre Höhenangst etwas besser in den Griff zu bekommen. Wohl dem, der fahren muß, denn der hat keine Zeit, sich so ohne weiteres den Tiefblicken hinzugeben. Somit ergibt sich auch nicht die Möglichkeit einer eventuell aufziehenden Übelkeit. Auch die Tunnelgalerie kurz nach dem Einstieg des Spinas hat irgendwo etwas einzigartiges. Teilweise naturbelassen präsentieren sich hier die Durchfahrten und fördern somit noch den wildromantischen Eindruck dieser Landschaft.

Die Pfosten sind wohl eher psychologischer NaturIm Frühjahr kann man hier mit vereinzelten, wenn nicht gar blockadenhaften Schneerestablagerungen rechnen. Eindringendes Wasser verlangt erhöhte Aufmerksamkeit beim Durchfahren der Tunnelabschnitte. Zur Regenkombi reicht es allerdings bei weitem nicht. Wir finden, diese Tour sollte man gefahren sein, wenn man diese Gegend besucht. In den letzten Jahren wird hier oben fleißig geteert (wahrscheinlich um noch mehr Italienern die Picknickgründe hier oben zu erschließen), so daß sich sehr beeilen sollte, wer noch auf Schotter fahren möchte.


Vorsicht bei Gegenverkehr

Wegbeschreibung:
Von Anfo am nördlichen Ende aus über den Pso. del Marè, weiter zum Pso. Spina

Rundtourangebot:
Anfo, Pso. del Marè, Pso. Spina, Pso. Maniva, Balajoch, Pso. Croce Domini, Bagolino, Anfo


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