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Länge: 28 km
Höhe: 1884 m
Max. Steigung: 15 %
Wintersperre: November - April/Mai
Ausgangsort: Imst (828 m)
Zielort: Elmen (948 m) | GPS | Video Hahntennjoch
Österreich | Lechtaler Alpen

Hahntennjoch

Hahntennjoch

Hahntennjoch - Heimatnaher Kurvenspielplatz Heimatgefühl kommt auf. Auf österreichischem Boden erreichen wir die Hahntennjochstraße und obwohl wir sie schon kennen, bringt die Hausstrecke der Nordtiroler und Allgäuer jedesmal wieder viel Fahrspaß.

Ich kann mich noch gut an unsere erste Fahrt über dieses Joch erinnern. Damals kamen mir die Abhänge seeehr steil vor. Am liebsten hätte ich mich ganz links an den Felswänden gehalten, möglichst weit weg vom Abgrund. Aber damals kannte ich die anderen hochalpinen Strecken noch nicht... Die Angst von damals kommt mir bei unserer heutigen Fahrt so lächerlich vor! Wie ändern sich doch die Zeiten!

Da durchweg für jede Fahrtrichtung eine Spur zur Verfügung steht, zählt sie zu den gut zu befahrenen Strecken. Hier tummeln sich vor allem viele Tiroler und Alllgäuer Motorradfahrer, bei denen das Hahntennjoch als Hausstrecke gilt. Das Hahntennjoch ist für Fahrzeuge über 14 t und Wohnanhänger gesperrt. In den Wintermonaten (November bis April/Mai) besteht auf der Straße generell Wintersperre.

Hahntennjoch Ausgangspunkt der 30 km langen Route ist Imst, das Ziel ist Elmen. Landschaftlich bietet die Querverbindung zwischen Oberinntal und Lechtal viel Abwechslung. Reichlich 3km nach Imst beginnt die eigentliche Bergstrecke. Hahntennjoch bedeutet immer auch ein vorsichtige Fahrweise, da hier streckenweise viele Kühe auf der Straße, im Wald und der Wiese herumstromern. Kommt man von Imst, sieht man im oberen Teil unentwegt das karge weitläufige Tal und von Fels umgeben sucht man vergeblich nach Bäumen oder Wiesen. Fährt man in Elmen los, wird das reizvolle Bschlaber Tal durchquert.

Wir durchfahren zwei lange Serpentinen und finden auf den nächsten Kilometern eine zerklüftete, mit Geröll bedeckte Almwiesenlandschaft vor. Wir sind ständig umgeben von Wald und Wiesen und Kühe queren ab und zu die Fahrbahn. Vom Hahntennjoch aus kann man in 1½ Stunden über das Steinjöchl die Anhalter Hütte (2042 m) oder in 3 Stunden über den Scharnitzsattel (2441 m) die Muttekopfhütte (1934 m) erreichen.

Hahntennjoch

Die wild zerklüftete Bergregion liegt oberhalb der Baumgrenze. Vorsicht ist in den Kurven geboten, da sich ab und zu "Kollegen" mit Toni Mang oder Kevin Schwantz messen wollen.

Spaß machen vor allem die vielen flüssig zu fahrenden Kurven. Wenn jeder in seiner Spur bleibt, ist die Fahrt ein einziger Kurvenspaß. Andere Motorradfahrer zu überholen sollte man sich möglichst verkneifen, denn am Wochenende ist ganz schön was los. Es gab schon mehrere Tote, weil Motorradfahrer bei wilder Überholerei zusammenstießen. Also lieber langsam, aber sicher. Am Scheitel gibt es genug Parkmöglichkeiten und eine Imbißbude. Und einen Service: Eine Sprühflasche und Tücher, um die Visiere zu putzen.

Vorsicht ist vor allem an der Passhöhe geboten, wo sich am Wochenende viele Zwei- und Vierradfahrer treffen und die Überholmanöver hier haben leider auch schon Menschenleben gekostet.

Dennoch zählt sie zu den wirklich sehenswerten Routen im Alpenraum.

Will jemand die Fahrt übers Hahntennjoch live anschauen?
Dann haben wir ein Hahntennjoch-Bikerdream-Video mit den besten Kilometern. Danke an unseren Hauptdarsteller Stefan!

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