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Wer einmal über den Dingen schweben will, für den ist dies genau das Richtige.
Deutschland | Nordrhein-Westfalen

Wuppertaler Schwebebahn

Wuppertaler Schwebebahn Es begann alles in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts. In dieser Zeit wurde erkannt, daß es wichtig und nützlich sei, wenn man ein zusätzliches Verkehrsmittel zur Beförderung einsetzen könnte. Zur gleichen Zeit setzte sich der Kölner Ingenieur Eugen Langen mit dem Projekt einer Schwebebahn auseinander.

Am 31. 10. 1896 erteilte die Düsseldorfer Regierung die Konzession für den Bau. Die erste Probefahrt fand am 5. 12 1898 statt. Von dieser Zeit an wurde die Wuppertaler Schwebebahn kontinuierlich und unaufhaltsam ausgebaut. Trotz des zweiten Weltkrieges gelang es in Wuppertal den Fahrbetrieb zumindestens mit Pendelwagen aufrecht zu erhalten. Schwere Beschädigungen durch Luftangriffe an Stützen und Gerüst der Schwebebahn waren Grund für diese Maßnahme.

Im Juli 1950 sprang ein Fahrgast aus dem Wagon. Ein Elefant namens Tuffi, der während einer Zirkus-Werbefahrt scheinbar den Rüssel voll hatte, sprang aus dem fahrenden Schwebebahnzug und zog sich dabei eine Schramme am Po zu. Leider gibt es davon keinerlei Fotomaterial. Aber ein Elefant hat es mittlerweile zum maskottchen der Schwebebahn gebracht.

Der komplette Tausch des Fahrzeugparkes führte zwischen 1972 und 1974 dazu, daß von der "alten Garde" nur noch der Kaiserwagen übrig blieb, der heute noch auf der Strecke zwischen Vohwinkel und Oberbarmen zu besonderen Anlässen verkehrt. Hochzeitsgesellschaften können ihn zum Beispiel komplett mieten.

Am 12. April 1999 ereignete sich das erste schwerere Unglück seit Bestehen der Schwebebahn. Ein nicht demontiertes Metallteil, welches von der Baufirma vergessen wurde, war schuld daran, daß ein Zug der Schwebebahn entgleiste und in die Wupper stürzte. Dabei waren 5 Tote und 47 Verletzte zu beklagen.

Geografische Lage
Von allen Seiten ist Wuppertal durch die gute Verkehrsanbindung sehr gut zu erreichen. Autobahnen wie die A 46 und die A 43, bzw. als Zubringer die A 1 sorgen für einen guten und zügigen Verkehrsfluß. Wenn man schnell hinkommen will, natürlich. Ansonsten würden wir den Ausflug generell nur über kleine Straßen empfehlen, dessen Aufzählung jedoch den Rahmen sprengen würden.

In Wuppertal selbst stehen bewachte Parkplätze fast direkt neben der Schwebebahn zur Verfügung. Um die ganze Pracht genießen zu können, sollte man entweder in Vohwinkel zusteigen oder das Pferd von hinten aufzäumen und in Oberbarmen einsteigen.

Das Feeling
Also Straßenbahnfahren ist es nicht. Für Zugfahren ist es zu hoch. Für's Fliegen reicht die Geschwindigkeit nicht aus. Kurzum, es ist ein einzigartiges Gefühl, über den Straßen, vorbei an Industrieanlagen und über den Köpfen von Menschen und Dächern von Autos zu fahren, Verzeihung, zu schweben.

Personen, die täglich die Schwebebahn als Transportmittel benutzen, tun dies mit einer Selbstverständlichkeit wie andere, die keine Schwebebahn "besitzen" Straßenbahn fahren.

Was macht eigentlich so eine Bahn, wenn sie wenden muß? Ganz einfach, an der Endhaltestelle steigt man aus, steigt ein paar Treppen hinab, dann auf der anderen Seite wieder hinauf. Unterdessen hat dann auch die Schwebebahn einmal eine kleine Runde durch den Endbahnhof gedreht und man kann trockenen Fußes wieder einsteigen. Eine Rundfahrt auf diese Art und Weise ist natürlich auch möglich und beinahe schon Pflicht.

Sonstige Sehenswürdigkeiten rund um Wuppertal
Gerade wenn man wie wir aus südlicheren Gefilden Deutschlands mit dem Motorrad auf Reise geht, mag es ein wenig dürftig erscheinen, nur wegen der Schwebebahn anzureisen. Deswegen möchten wir noch ein paar weitere lohnende Ziele um Wuppertal nennen. In Essen, genauer in Essen-Werden, ist der Einstieg zum Hespertal. Kurvenspaß in nächster Nähe mit Großstädten und ihrem einzigartigen Flair. Kleine gemütliche Kneipen laden zum Kaffee und zum Verweilen ein. Vor dieser Tour ist sicherlich noch der Baldeneysee, ein künstlich angelegter Stausee, erwähnenswert.

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An diesem Punkt sei der Wuppertaler Stadtwerke AG, Bromberger Straße 39-41, in 42281 Wuppertal noch einmal Dank gesagt, für die Bereitstellung von Infomaterial und der Genehmigung für die Verwendung einiger Bilder

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