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Länge: 67 km
Höhe: 2065 m
Höhenunterschied: 1340 m
Max. Steigung: 10 %
Wintersperre: Nov. bis Mai
Ausgangsort: Thusis (723 m)
Zielort: Mesocco (790 m)
GPS: 46° 29' 49.2" N, 9° 10' 19.2" E
Schweiz | Graubünden

San-Bernardino-Pass
Passo del San Bernardino

San-Bernardino-Pass San-Bernardino-Pass Die alte Paßstraße des San-Bernardino-Passes steigt in 16 dicht aufeinander folgenden Kurven an der Südflanke des Tales durch den Rheinwald, passiert den Maseggbach und windet sich in weiteren 9 Serpentinen durch eine grandiöse, von eiszeitlichen Gletschern geformte, sogenannte Rundhöckerlandschaft. An der Paßhöhe verläuft die europäische Wasserscheide und die deutsch-italienische Sprachgrenze.

Trotz der Namensähnlichkeit hat der Pass nichts mit dem Großen oder kleinen Sankt Bernhard zu tun. Er hieß eigentlich Bernhardinpass (oder auch Bernhardinberg), aber in unserem Jahrhundert hat sich der Name San-Bernardino-Pass eingebürgert.

Im 15. Jahrhundert nannte man den ursprünglichen Pass "Vogelberg", bis zu Ehren des Heiligen Bernhardin von Siena eine Kapelle erbaut wurde. Vielleicht hieß er Vogelberg, weil zahlreiche Vögel im Herbst auf ihrem Weg nach Süden hier vorbeiziehen?

San-Bernardino-Pass Mittlerweile haben die Vögel selbst den Tunnel im "Parterre" entdeckt und nutzen diese 6,6 km lange Abkürzung. Von Zeit zu Zeit musste wegen dem Vogelzug sogar der Autoverkehr angehalten werden.

An der Passhöhe findet man am malerisch gelegenen Laghetto Moesola ein Hospiz, wo man vor grandioser Kulisse stilvoll einen Cappuccino schlürfen und den anderen Motorrad- oder Sportwagenfahrern beim Parken zuschauen und gehörig ablästern kann.

Die südliche Passrampe senkt sich mit 21 Kehren durch karge Felslandschaft nach San Bernardino auf 1608m. Wir schauen uns um und erblicken den Piz de Mucia (2967 m) und den Piz Ucello (2724 m) hinter uns.

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