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Mährischer Karst | Moravsky kras

MOHYLA MIRU - Austerlitz-Denkmal
MOHYLA MIRU - Austerlitz-Denkmal
MOHYLA MIRU - Austerlitz-Denkmal
Ziemlich genau zwischen der Hohen Tatra in der Slowakei und dem Böhmerwald in der Tschechischen Republik gelegen (Entfernung zwischen beiden = ca. 700 km), bietet sich diese Region für einen Zwischenstopp und einer Tagestour an. Es ist nur ein kleiner Korridor mitten im platten Brünner Land mit dichten, wasserreichen Wäldern und kurvenreichen Sträßchen.

Der Mährische Karst selbst ist nur ein kleines Handtuch in der Landschaft: zwischen 3 und 6 Kilometer breit und rund 25 km lang. Vorwiegend besteht das Karstgebiet aus dichten Mischwäldern mit vielen Wasserläufen in zahlreichen Schluchten und Tälern.

Am Rande des Karstgebietes erinnert die Landschaft streckenweise an das Altmühltal. Die Straßen sind von mittelprächtiger Qualität, nicht besonders schlecht, aber auch nicht besonders gut. Wenn man nicht aufpasst, landet man unweigerlich auf einem nicht gesperrten, geschotterten Waldweg ;-)))

Als erstes suchten wir das Schlachtfeld von Austerlitz. Die Schlacht zu Austerlitz - zumindest vom Namen her dürfte sie jedem ein Begriff sein. Weil an der Schlacht (2. Dezember 1805) bei Austerlitz drei Kaiser — der französische Kaiser Napoleon I., der russische Zar Alexander I. und der österreichische Kaiser Franz — an der Front ihrer Armeen teilgenommen haben, wird sie zeitweise auch als die „Drei-Kaiser-Schlacht“ bezeichnet.

Wir finden es nicht, nur immer wieder Schilder "MOHYLA MIRU". Schließlich geben wir die Suche nach Austerlitz auf. Gut, wenn wir schon Austerlitz nicht finden, dann wollen wir wenigstens wissen, was "MOHYLA MIRU" ist.

Als die Ortschaft Prace auf Schildern auftaucht, ist uns dann langsam einiges klar: Prace = Pratzen. Und auf der Anhöhe Pratzen steht das Austerlitz-Denkmal. Wir schauen in die Ferne: im Dunst sieht man die ersten Plattensiedlungen von Brno (Brünn).

Im Karstgebiet fließen aus den umliegenden Gebieten große Wassermassen heran und haben das Entstehen von mehr als 1000 Höhlen ermöglicht. Vier Höhlen sind für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Im Laufe des Rundganges in der längsten Höhle, der Punkva-Höhle, gelangt man auch auf den Boden der Macocha-Schlucht.

Wir besuchen die Schlucht nur von oben und trudelten irgendwann auf einem Parkplatz ein. Vom Parkplatz folgt eine kurze Wanderung zur "Felsenmühle" (Skalni mlyn), das aus einem Hotel und einem Restaurant besteht. Während ich mit der Videokamera auf einem Holzbalkon über der Schlucht stehe, bekommt Jochen einige Meter hinter mir Muffensausen.

Er ist ständig damit beschäftigt, die Leute, die sich mit mir zusammen auf der Holz-Plattform befinden, zu zählen. Ein Schild vor der Plattform warnt, daß nur maximal 20 Personen die Plattform gleichzeitig betreten dürfen... Übernachtet haben wir zwei Nächte in Krtiny, einem kleinen Dorf mit einer riesigen, prunkvollen Wallfahrtskirche, die mordsmäßig überdimensioniert erscheint für den kleinen Ort.

Der Ort hat mehrere Kneipen, wobei hier wieder mal der Tip stimmte: Geh dorthin, wo die Tschechen hingehen. War vielleicht nicht so modern eingerichtet, aber das Essen war lecker und sowas von preiswert... Wenn wir da an das Essen im Pensionsrestaurant denken... *brrr*

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