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Die landschaftlich
eindruckvollste Motorradtour auf Lefkada.
Mit kilometerlanger Rüttelgarantie ...
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Kap Ducato

Lefkada - Kap Ducato Kap Ducato oder auch der Lefkadische Felsen heißt die südlichste Felsspitze von Lefkada. Der Reise­führer verspricht viel Off-Road-Spaß. Nur die letzten 60 Meter sind wirklich anspruchsvoll und mit Sozia nicht zu bewältigen.

"Wer die steil abfallenden Felswände besichtigen will, sollte am besten über ein geländegängiges, zumin­de­stens sehr hoch liegendes Fahrzeug verfügen. Die Fahrt von Komilio bis zum Lefkadi­schen Felsen, auch Kap Ducato genannt, dauert mindestens 1,5 Stunden, obwohl es nur 15 km sind."

Kap Ducato - Leuchtturm So steht es in unserem Reiseführer.

Die Anfahrt verläuft zu­nächst über eine kleine Asphaltstraße, einige Kilometer vor dem Kap verläßt man diese und biegt rechts in eine Schot­ter­strecke ein. Einige Buch­ten laden unterwegs zu einem Bade-Abstecher ein.

Die Bucht "Porto Katsiki" soll die malerischste auf dem Weg zum Kap sein, aber das läßt man sich mit saftigen Parkgebühren auch gut bezahlen. Allerdings nur in der Hauptsaison. Im Mai kann man unbesorgt runterfahren. Dazu mehr im eigenen Menü-Punkt.

Genauso eindrucksvoll und vor allem kostenlos ist ein Besuch der "Gialos Beach". Eine sehr steile Serpentinenstraße windet sich vom Bergrücken zur Bucht hinunter. Vor- und Voraussicht ist bei den Abflußgittern der Straße zu raten: Eines fehlte, wer dort "einrastet", hat knapp verloren.

In der Antike diente der 72 m hohe Felsen auch als göttlicher Richterspruch. Verbrechern wurden Federn angebunden, eher sie von den Klippen springen mußten. Überlebten sie den Aufprall, hatten die Götter Gnade walten lassen. Fischer zogen dann den Deliquenten aus dem Wasser.

Im August ist von den Göttern nicht mehr viel zu spüren. Die Mauerreste um den Leuchtturm könnten vom Apollontempel stammen, der hier gestanden hat. Doch das moderne Kommuni­kationszeitalter hat auch an diesem Platz Einzug gehalten: Im Leuchtturm klingelte alle Viertel­stunde ein offensichtlich verwaistes Telefon.

Kapt Ducato - Handwolke Zwei Jahre nach unserem ersten Besuch hat die Schotterstrecke ganz schön unter dem Zahn der Zeit gelitten. Die Fahrbahn ist ausgewaschen und der felsige Untergrund macht zusammen mit dem groben Schotter die Tour zu keinem Vergnügen. Unsere "Turtle" und wir werden ordentlich durch­gerüttelt. Wir fragen uns zeitweise: Wieso tun wir das unserer "Turtle" und uns an? Vor dem Leucht­turm halten wir es nicht ganz so lang aus wie beim letzten Besuch: Eine Herde Ziegen hat ihre Hinterlassenschaften auf der ganzen Plattform verteilt. In der sengenden Sonne strengen sie unsere sensiblen Näschen beträchtlich an. Und im Leuchtturm klingelt wieder ein Telefon, wie vor zwei Jahren ...

Zur entsprechenden Tour:
Kap Dukato | Porto Katsiki | Gialos Beach

Weiter zum nächsten Hightlight:
Mikro-Gialos Beach

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