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Was soll man da sagen - die Klöster und die umgebende Felskulisse sind einfach unbeschreiblich ...
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Meteora-Klöster

Meteora-Kloster Meteora-Kloster Es gibt wohl keinen bes­se­ren Platz als die riesigen Felsnadeln und Steinsäulen des "Steiner­nen Waldes" am Rand der thessalischen Tiefebene, um Klöster zu "Himmel und Erde" zu errichten. Vor mehr als 60 Millionen Jahren soll die Gegend von einem gewal­tigen See bedeckt gewesen sein, der sich im Laufe der Jahrtausende einen Weg durch das Felsmassiv bahnte.

Das ist die erste Theorie, denn die Wissenschaftler sind sich nicht einig über die Entstehung.

Die zweite Theorie: Wind und Regen haben die Felsen zu ihrer heutigen Form gebracht. Und die dritte und letzte Theorie: Gott höchstpersönlich hat die Felsen erschaffen, auf daß man auf ihnen Klöster errichten kann ...

Egal wie die Felsen ent­stan­den sind: Viele Jahrtau­sen­de oder Jahrmillionen spä­ter, im 9.Jahrhundert, sei­len sich Eremiten über 300 m in die Schluchten ab, um dort Gebetsstellen zu schaffen.

Meteora-Kloster 300 Jahre später wiederum wurde der Grundstock für den ersten richtigen Klo­ster­bau, dem des Hl. Ste­pha­nos gelegt. Im 14. Jh., genauer im Jahre 1356, ließ sich der Mönch Athanás­si­os Kinovitis, auch Meteori­tis genannt, in der Gegend nieder (er kam vom Berg Athos) und gründete auf dem Platylithos-Felsen "Meteora", was soviel be­deu­tet wie "Schweben zwischen Himmel und Erde".

Heute sind von ursprüng­lich 23 Klöstern noch 6 zu besichtigen, wobei drei auch heute noch von Mönchen bzw. eines von Nonnen bewohnt werden.

Viele Mönche haben sich im 20. Jahrhundert dann wieder im wahrsten Sinne abgeseilt, und zwar aus Empörung über die aufkommenden Touristenanstürme zu den Klöstern auf dem Berg Athos, wo im Gegensatz zu Meteora keine normalen Touristen hinkommen ...

Die Klöster sind so ziemlich in jeder klassischen Griechenland-Rundreise enthalten. Das Gros (wir schätzen 80%) der Besucher besteht aus Bustouristen.

Ein Grauen für unseren Geschmack: Die Touris werden bis auf die großen Parkplätze der Kloster gekarrt (gottseidank hat nicht jedes Kloster einen großen Parkplatz ;-), in kürzester Zeit wie eine Viehherde durch das Kloster getrieben und schon sind sie wieder davon... (leider sind währenddessen schon wieder fünf neue Busse eingetroffen ...)

Meteora-Kloster Das soll aber niemanden die Besichtigung verleiden. Vielleicht macht ihr es so wie wir: ein kleines Kloster (Agia Trias, das aus dem James-Bond-Film bekann­te), das keinen Buspark­platz besitzt und wo man die Atmosphäre einschnau­fen kann und ein größeres, wo man sich mit dem Strom treiben lassen kann/muß.

Die Rundtour von Kastraki über die Klöster zurück nach Kalambaka ist relativ schnell zu absolvieren, ge­naue Angaben sind allerdings wegen den vielen Foto- und Besichtigungsstopps nicht möglich. Schätzungsweise könnte man die einfache Rundtour Kalambaka - Kastraki - Kalambaka in 45 Minuten runterspulen, ohne sich sonderlich zu beeilen.

Zwei ganze Tage sollte man aber unserer Meinung schon in diesem Gebiet verweilen, um es ausgiebig kennenzulernen. Noch idealer ist es natürlich, wenn in den Koffern auch noch Platz für Wanderschuhe wäre, so kann man das Gebiet hautnah erleben. Zum übernachten gibt es einige nette Pensionen in Kastraki oder in den Randgebieten von Kalambaka.

Meteora-Kloster Während unseres Auf­ent­halts besichtigten wir zwei Klöster von sechs. Mehr muß nicht sein, es sei denn, man ist ein Experte für orthodoxe Kunst. Wich­tig zu wissen sind auch die Kleiderregeln: Männer keine Shorts und Frauen keine Hosen (egal, ob kurz oder lang). Bei beiden müssen die Schultern bedeckt sein, wie in allen Klöstern Griechenlands.

Für Frauen liegen in den Klöstern allerdings Wickel­röcke oder Röcke mit Gum­mizug aus. Neue Mode: Frauen in Motorradhosen und einem knielangen Rock drüber. Chic. Das wird jetzt in, wetten?

Ach ja, und für Männer gibt es auch was: einen Felsen nur für Männer ...

Zur entsprechenden Tour:
Meteora

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Zagoria-Dörfer

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