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Forte Cima Ora



Blick vom Passo del Mare auf den Idrosee
Auf dem Dach des Forte Cima Ora am Baremone
Wenn man bei einer Mo­tor­radtour im Hinterland des Idrosees unterwegs ist, stößt man in der Nähe des Passo del Mare unweit Anfo auf ein Hinweisschild mit der Aufschrift "Forte Cima Ora". Dem Schild sollte man folgen. Mittler­weile geht das nur noch zu Fuß, denn eine Schranke versperrt die Weiterfahrt.

Früher konnte man dem (auf dem letzten Teilstück etwas haarigen) Schotter­weg mit einem gelände­gängigen Zweirad folgen. Mit etwas Geschick und vorsichtiger Fahrweise schaffte es der vorsichtige Tourer auf zwei Rädern bis auf die Dachplatte.

Das Fort ist nicht weit weg, man sollte jedoch mit einem halbstündigen Fuß­marsch rechnen. Tja, mit dem Motorrad erschien uns der Weg viiiel kürzer!

Das Forte Cima Ora ist ein ehemaliges Nachschubfort der Italiener aus dem 1. Weltkrieg und wurde nach Kriegsende vorsorglich gesprengt. Doch Dank der stabilen Bautechnik hielt seine Grundsubstanz erstaunlich gut. Das bedeutet aber nicht, daß man im Inneren nicht aufpassen sollte, wohin man tritt. Löcher in den Betondecken, auf denen man im 1. Geschoß läuft, weisen schon mal hier und da den Weg in darunter liegende Räume. Durch diese Löcher, in denen zu Zeiten des 1. Weltkrieges Geschütze verankert waren, kann man durchwegs ebenfalls in das Innere des Forts gelangen. Eventuell auch unfreiwillig.

Forte Cima Ora

Die letzte in Deutschland sichtbare Sonnenfinsternis haben wir von hier aus beobachtet. Es gibt für ganz besonders Mutige eine Vielzahl von Gängen, die - jedoch unbeleuchtet - noch weiter in das Innere des Fortes führen.

Ohne Taschenlampen sind die Gänge zu gefährlich, um erkundet zu werden. Man sollte bei einem Besuch des Forts gutes Schuhwerk einpacken. Motorradstiefel reichen aber auch vollkommen aus.

Forte Cima Ora, im Hintergrund die Kuppe des Dosso deo Galli

Einige Kilometer entfernt erhebt sich die Kuppe des Dosso dei Galli mit der weit­hin sichtbaren ehe­ma­li­gen militärischen Richt­funkanlage (Troposcatter) der NATO. Wenn man das nebenstehende Foto genau betrachtet, sieht man die zwei Teleskope in der Mitte des Horizonts.

Die Anlage war über eine Stichstraße einige Jahre lang frei zugänglich, ist es heute aber nicht mehr. Eine schöne Aussicht hatte man von dort!

Wegbeschreibung

Von Anfo aus (fast am Ende des Ortes in nördlicher Richtung) führt ein schmales Paßsträßchen (Passo del Mare) in Richtung Pso. Maniva. Am Scheitelpunkt der Auffahrt (links befindet sich das Rifugio "Rosa di Baremone") befindet sich rechts ein größer Platz vor zusammengeschobenen Erdmassen (mittlerweile ausgeschildert).

Von dort aus gelangt man über einen teilweise ausgewaschenen Fahrweg, dessen Breite jedoch am Ende kaum einen Meter überschreitet, vorbei an in den Weg hängenden Ästen, hinauf auf das Plateau des Forts.

Rifugio "Rosa di Baremone" (1450m) Tel.: +39-0365-809024

Karte: Kompass "Le Tre Valli / Bresciane" 1:50.000

Zur entsprechenden Tour:

Idrosee | Forte Cima Ora

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