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Referenzen von Bikerdream zum Nachlesen in Veröffentlichungen in Büchern und Motorradzeitschriften.

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Hier findest Du unsere Reiseberichte,
die bei Motorrad-Zeitschriften erschienen sind.

Albanien | Lord Voldemords Versteck?

Der Schurke Lord Voldemort versteckt sich in den Harry-Potter-Büchern an einem Ort, der von dunklen, dichten Wäldern bedeckt und von bösen, schemenhaften Kreaturen bewohnt wird. J.K. Rowlings nannte diese verruchte Region Albanien – ein Zufall? In Actionfilmen erlebt man Albaner oft als Typen mit großer krimineller Energie und kaum ein Land in Europa wird dermaßen mit phantasievollen Klischees überzogen wie Albanien. Immer noch Zufall? Wirklich nur Klischees?

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Tschechien | Paradiesische Zeiten

Man lese folgenden Satz laut und deutlich vor: Strč prst skrz krk. Lautmalerisch geschrieben: Strtsch prst skrs krk. Das sind keine willkürlich aneinander gereihten Konsonanten, nein, diese Buchstaben bilden einen der tschechischen Zungenbrecher, die ganz ohne Vokale auskommen.

Eine Steigerung gefällig? Třista třicet tři stříbrných stříkaček přeletělo přes třista třicet tři stříbrných střech. 333 silberne Feuerspritzen flogen über 333 silberne Dächer. Erst wer den vertrackten Fieslingsbuchstaben “ř“ zufriedenstellend – etwa wie rsch – aussprechen kann, der hat's geschafft.

Die Landessprache unseres tschechischen Tourzieles zufriedenstellend zu beherrschen ist ein unerreichbarer Wunschtraum, der von Konversationsversuchen mit oft niederschmetternden Ausgängen begleitet wird.

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Albanien | Motorrad Geheimtipps in Europa

Albanien besteht großteils aus Bergen. Halbkreisförmig ragen im Norden, Osten und Süden steile Gebirge auf, die sich im albanischen Epirus in das adriatische Meer stürzen.

Bei der Anfahrt zur albanischen Riviera hängen wir in einem ausnahmsweise willkommenen Stau fest. In der Stadt Roskovec findet der sonntägliche Markt statt, dafür wird die halbe Stadt gesperrt. Da liegen Gänse vor ihren Besitzern am Straßenrand und gegenüber werden andere Waren feilgeboten: Schuhe zum Beispiel, schön ordentlich auf dem Boden aufgereiht.

Möbel, Sofas, Stühle, Schränke – der Straßenrand wird zur staubigen Verkaufsfläche. Der Möbelverkäufer Besim war fünf Jahre lang in Stuttgart, seine Tochter und ein Teil seiner Familie ist heute noch dort. Sie sind dort geboren, aber ihn zog es wieder in die alte Heimat. Nur das Essen fehle ihm, erzählt er, die albanische Kost sei ihm zu fleischlastig.

Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt: auf einem Grill brutzeln Şiş Kebap – die typischen Grillspieße.

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Italien | Kurven-Fieber am Idrosee

Kaum eine Region kennen wir so gut wie die um den Idrosee, aber trotzdem entdecken wir jedesmal wieder Neues, das unsere Liebe zur Lombardei als bevorzugtes Motorradziel vertieft.

Erster Anlauf. An einem sonnigen Tag Anfang Mai stehen wir auf dem Passo di Baremone vor einer Autospur, die durch eine Lage Schneematsch führt. Sollen wir es wagen? Immerhin befinden wir uns in einer Höhe von 1400 Metern, aber die Straße schraubt sich auf den nächsten Kilometern noch bis auf knapp 2200 Meter. Wir wagen es, zirkeln ein ganzes Stück durch den Schnee; es ist jedoch kein Ende der weißen Pracht in Sicht – schweren Herzens kehren wir um.

Um die ehemaligen Militärstraßen in der Lombardei zu erklimmen, versuchen wir es noch von der anderen Seite, der Zufahrt zum Passo di Croce Domini. Dort bremst uns dann aber nicht nur Schneematsch, sondern ein hüfthoher Schneehaufen! Die erste Maiwoche ist einfach noch zu früh, um in die Hochlagen zu fahren. Schade.

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Rumänien | Motorrad Traumstraßen Europa

Das ist besser als das Stilfser-Joch ... dies sei die beste Straße der Welt, rief Jeremy Clarkson begeistert aus, als er seinem hochkarätigen Sportwagen auf der rumänischen Trnasfagarasan die Sporen gab.

Der schlagkräftige Entertainer Jeremy Clarkson und seine zwei Kollegen von der britischen Motorshow Top Gear hatten sichtlich Spaß, als sie ihre drei Wagen über den transsylvanischen Asphalt driften ließen. Driften werden wir wohl kaum, aber genießen gan sicher, wenn wir diese spektakuläre Straße mit ihren vielen Serpentinene während unserer Rumänientour unter die Räder nehmen.

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Türkei | Entlang des Pontischen Gebirges

Was unterscheidet die türkische Schwarzmeer- von der Mittelmeerküste? Die Abwesenheit deutscher Pauschaltouristen. Und was noch? Der Regen. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. 54 Stunden lang schippert die Marmara-Lines-Fähre in den ersten Maitagen über das Mittelmeer, um uns in Çeşme unweit von Izmir an Land zu setzen.

Während der ersten zwei Tage auf türkischen Boden legen wir 800 Kilometer zurück, überqueren dabei westanatolische Mittelgebirge bei teilweise einstelligen Temperaturen, schlürfen unzählige heiße Tees an Tankstellen, werden von herzlichen Hotelmanagern mit Kolonya, der Türken liebstem Duftwässerchen, besprüht und wärmen unsere verfrorenen Gliedmaßen an holzgeheizten Bolleröfen auf.

Wir folgen einer Einladung von Adnan und Nejla nach Kilimli bei Zonguldak. Vor zwei Jahren lernten wir Adnans Bruder Osman auf einem Motorradtreffen bei Marmaris an der Adria kennen und so kam dieser Kontakt für eine erste Anlaufstelle an der Schwarzmeerküste zustande.

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Türkei | Unterm Halbmond

Die Straßen sind kopfsteingepflastert und belebt. Sehr belebt. Mit vielen Autos und vielen Fußgängern, dazwischen Straßenbahnen und Busse. Istanbul hat Tausende Reklameschilder, aber nicht immer Straßenschilder. Und Einbahnstraßen. Verflixte Einbahnstraßen! Zweimal zwingen sie uns über die Galatabrücke, die das Goldene Horn zwischen den Istanbuler Stadtteilen Eminönü und dem Hafenviertel von Karaköy überspannt.

Vor dem Sirkeci-Bahnhof erkennt ein netter Herr unsere Ratlosigkeit und meint, dass wir hier links abbiegen sollten. Hier? Links abbiegen? Entgegen der Fahrtrichtung? Er lacht verschmitzt: Wir könnten ja auch sooo einen Bogen außen herum fahren ...

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Spanien | Pyrenäen

Während unserer dreiwöchigen Spanientour war eine Woche für die Pyrenäen reserviert. Wir trudeln nach zweitägigem Monsterritt aus Andalusien in Torla im Westen der Pyrenäen ein. Nach den weißen Gebäuden in den Weiten des Südens sind wir nun von Häusern umgeben, die auf uns zunächst einen etwas schwermütigen Eindruck machen.

Sie sind aus grauem Naturstein gebaut, denen man keinen Farbtupfer gönnt, und die Fensterläden sind auch noch dunkelbraun gestrichen. Natürlich hat das einen praktischen Hintergrund: den Sonnenschutz.Wir befinden uns zwar inmitten hoher Berge, jedoch mitten in Spanien – mit den entsprechend hohen Temperaturen im Sommer.

Gleich der erste Tourtag beginnt mit einem Highlight. Diese Straßennummer muss man sich merken: HU-631. Die Strecke, die man zu Recht die spektakulärste Straße der Pyrenäen nennt, führt durch den Canyon de Anisclo, den sich der Rio Vellos durch Hunderte von Metern Gestein geschnitten hat.

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Spanien | Andalusien

Es begann am Kap der Katze. Sieben Leben hat der Legende nach eine Katze. Nach ihr ist die wüstenähnliche, staubtrockene Landschaft des Cabo de Gata benannt. Eine gute einstimmung für eine Tour durch die vielen Sierras des sonnengegerbten Andalusiens.

Das Küstengebirge im Naturpark “Cabo de Gata-Nijar“ wurde von Vulkanen gebildet und stellt eine der trockensten Regionen Europas dar. Aber bevor wir den Naturpark erreichen, hat uns die Ferienindustrie noch einige Urlaubsorte als Stolperstellen an die Küstenstraße gebaut. In den Städten Garrucho und Mojacar außerhalb des Naturparks steppt schon im Juni der Bär.

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Rumänien | Karpatentour

„Weicht den Schlaglöchern aus und bleibt weg vom Straßenrand.“ Mit diesen Worten verabschiedet mich mein rumänischer Kollege am letzten Arbeitstag. Die rumänischen Straßen sollen katastrophal und Reifenpannen an der Tagesordnung sein.

Kaum ein Reiseziel ist mit so vielen Vorurteilen belastet wie Rumänien. „Passt bloß auf Eure Sachen auf. Die klauen wie die Raben.“ Das sagt einer, der noch nie in Rumänien war. Reiseberichte sprechen jedoch eine andere Sprache, also machen wir uns neugierig auf den Weg.

Einen Ersatzreifen haben wir zwar nicht aufgepackt – dann hätte wohl auch ich als Sozia zu Hause bleiben müssen – aber mit einigem Reifenflickzeug und einem kleinen Luftkompressor hoffen wir den Schlaglochpisten gewappnet zu sein.

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Marokko | 1001 Nacht

„Die Erde ist ein Pfau und Marokko ist sein Schweif" sagt ein Berbersprichwort. Das Frühjahr in Verbindung mit drei Wochen Urlaub ist eine unschlagbare Kombination, um dem bezaubernden Marokko einen Besuch abzustatten.

Ende April warten wir mit unserer BMW R1150 GS im Hafen von Genua mit Dutzenden weiterer Fahrzeugen darauf, auf die Fähre gelassen zu werden. Die vermutlich in Europa ausrangierten Kleinbusse tragen meterhoch ineinander verkeilte Aufbauten.

Was da nicht alles nach Nordafrika geschafft wird! Stühle, Tische, Wannen, Teppiche, Fahrräder, Kühlschränke, Bretter, Lampenschirme, Reifen – es gibt nichts, was der Marokkaner nicht gebrauchen kann. Nicht alle der heftig überladenen Autos schaffen es, über die steile Rampe heil auf's Schiff zu gelangen: einige müssen nach ihrem Auffahrversuch abgeschleppt werden.

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