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Motorradtour am Gardasee - Strada della Forra

Wo fahren vermutlich mehr Motorräder als Autos? Am Westufer des Gardasees!

Pieve de Tremosine

Der Gardasee liegt in der Region Brescia in Italien. Sein Westufer stellt gleichzeitig die Grenze zur Lombardei dar, im Osten liegt er in Venetien und der Nordteil des Sees gehört zu Trentino-Südtirol. Im nördlichen Teil beginnt er mit der Stadt Riva. Das mediterrane Klima läßt Palmen und sonstige südliche Flora gedeihen.

Die für Motorradfahrer reizvolle, sich über das Westufer windende Straße ist von unzähligen Tunnels gekennzeichnet - auf 28 Kilometern von Riva bis Gargnano wurden zwischen 1927 und 1932 sage und schreibe 74 Tunnel in die steilen Felsen gebohrt.

Die Gardesana Occidentale (SS45), wie diese Straße offiziell heißt, ist jedoch nicht immer ein Genuss. Gerade in den Hauptferienmonaten und am Wochenende schieben sich arg viele Fahrzeuge über die Uferstraße. Sie ist zwar immer noch nicht so verstopft wie die Ostseite, aber einen Schreikrampf bekommt man trotzdem gelegentlich ...

Blick zur Westseite des Gardasees

Italinisch gelassen und ruhig geht es in der Region Tremosine zu. Dieses zerklüftete Hochplateau, 500-600 m über Seeniveau, ist einzigartig und das Ziel vieler bergbegeisterter Tourenfahrer. Die Straßen sind eng, sehr eng, aber die Italiener nehmen das gelassen.

Besonders eine der drei Auffahrten, die Strada della Forra, ist ein Meisterwerk italienischer Straßenbaukunst - sie begeistert uns ein um's andere Mal.

Ein Besuch der Schauderterrasse (eine freitragende Aussichtsterrasse in Pieve de Tremosine, mit 500 Meter Luft bis zum Wasserspiegel) ist bei jedem unserer Besuche Pflichtprogramm.

Im Tourenprogramm fehlt niemals das Links-Rechts-Gewitter des Passo Capovalle am Valvestino-Stausee entlang. Dieser Pass verbindet den Gardasee mit seinem kleinen Bruder Idrosee. Weitere Touren durch`s Ledrotal bis zum Idrosee und auf kleinen, ruhigen Bergübergängen bieten sich an. Auch am Idrosee locken viele kleine, aber "starke" Pässe (teilweise geschottert), den Kampf mit den Kurven aufzunehmen. Geschichte lässt sich am Forte Cima Ora (am Passo del Marè oberhalb des Idrosees) und bei einem Blick auf die Festung Rocca d'Anfo erleben.

Das mediterrane Klima am Gardasee wird durch verschiedene Wind-Strömungen geprägt. Diese sind der Vinezza, Ander, Gardesana, Sóver und Ora. Da diese Luft-Strömungen zeitlich bedingt ihr Unwesen treiben und aufgrund des geografisch günstig gelegenen Teiles um Torbole, verwirbeln sich hier die Luftmassen regelmäßig gegen Nachmittag und laden zum Surfen und Segeln ein.

Die Seetiefe erstreckt sich von Riva del Garda (ca. 100 m) über die tiefste Stelle bei Cassone (346 m) bis hinunter nach Peschiera, wo er gerade mal 1,20 m tief ist. Das nordöstliche Ufer des Sees ist von hohen Bergen wie z. B. dem Monte Baldo (bis 2000 m) gesäumt; das südöstliche Ufer liegt bereits in der flachen Ebene. Das Monte-Baldo-Gebiet ist mit seinen tausend Kurven ein Highlight, wenn auch kein Geheimtipp mehr.

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