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Bagolino | Stadt des Bagoss und des Karnevals

Blick auf Bagolino
Bagolino
Bagolino

Von Riva, am nördlichen Ende des Gardasees führt eine Straße durch das Tal des Caffaro hinauf zum Passo Croce Domini. An dieser Straße liegt Bagolino, ein Dorf voller Geschäftigkeit und Leben, mit rund zweitausend Einwohnern, und trotzdem sehr ursprünglich und urtypisch italienisch.

Häuser mit mittelalterlicher Bausubstanz ziehen sich über gewundenen Terrassen am steilen Berghang hinauf.

Es gibt eine Jahreszeit, der hier in Bagolino in großem Stil gefeiert wird: der Karneval "Sante Feste di Carnevale" mit einzigartig maskierten Tänzern und Musikern, den Balarì. Die Kostüme der Balarì sind reich verziert. Besonders aufwändig sind die kunstvoll gefertigten Hüte der Tänzer, die aus Filz und langen roten Bändern bestehen. An den zwei Faschingstagen ziehen die Männer durch das Dorf und tanzen sich in einen Rausch, der mit dem großen Schlusstanz, der Ariosa, endet.

Die Wurzeln dieses Brauchtums sind unbekannt. Eine erste urkundliche Erwähnung von 1518 besagt, dass die teilnehmenden Künstler mit Käse zu entlohnen sind. Die Lieder beruhen auf einem eigentümlichen Wechselspiel von Geige, Gitarre und Kontrabass. Die fidele Festtruppe zieht über viele Stunden von einer Straßenecke zur nächsten, zu sehen am Rosenmontag und Faschingsdienstag.

Weniger traditionell geht es in der Skisaison zu: Im Umfeld ziehen 34 Liftanlagen die Urlauber über die Hänge. Gottseidank sind Hotelbunker und ähnliche Auswüchse des Skizirkus nicht zu sehen. Die Straße nach Bagolino liegt inmitten einer wilden Landschaft, die Straße ist in gutem Zustand am Ortsrand von Friedhof gesäumt. Wer es nicht eilig hat und superschnell weiter zum Passo Croce Domini will, dem sei geraten, in Bagolino eine kleine Rast einzulegen.

Dem Tourverlauf folgen: 
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