www.bikerdream.de
Marokko

Startseite Motorradtouren Marokko

Organisatorisches

20 Dirham Der Euro besitzt in Marokko eine hohe Kaufkraft. Derzeitiger Umtauschkurs: 11 Marokkanische Dirham entsprechen 1,00 Euro.
(internat. Währungskürzel Dirham: MAD)

Banknoten gibt es im Wert von 20, 50, 100, 200 Dirham, Münzen in den Beträgen 0,20, 0,50, 1, 2, 5 und 10 Dirham.

Aktuellen Wechselkurs abfragen: www.oanda.com

Marokkanische Währung darf weder aus- noch eingeführt werden. Direkt an der Grenze befinden sich Wechselstuben, hier kann man die erste Barschaft tauschen. Bankautomaten gibt es zur Genüge. Die Kommissionen sind von Gesellschaft zu Gesellschaft leicht unterschiedlich, so dass vom Konto unterschiedliche Beträge bei gleichem Wert abgebucht werden.

Abhebungen mit der EC-Karte sind meist von den Gebühren her günstiger als Abhebungen mit der Kreditkarte. Achtung, die EC-Karten müssen das Maestro-Logo aufweisen. Mit der Postbank-Karte sind zum Beispiel keine Abhebungen möglich. Es gibt Kreditkarten, mit der kostenfreie Barabhebungen im Ausland möglich sind.

Im Hotel, im Restaurant und im Taxi (sowieso) ist der Tourist nicht ganz so gleich wie die Einheimischen: er zahlt mehr. Wie das gemanagt wird und ob es noch auf alle Bereiche zutrifft, ist uns nicht bekannt. Was das Zimmer kostet gibt's oft nur mündlich, und meist ist der Preis natürlich verhandelbar. Schließlich ist für einen Marokkaner ein Mensch, der nicht feilscht, ein dummer Mensch.Auf jeden Fall sollte man sich immer die Preise vorab erfragen …

Übers Ohr gehauen werden wir Reisende im Grunde immer, wenn wir die Sprache nicht sprechen. Wobei die Frage ist, ob man es überhaupt Betrug nennen kann, wenn wir mehr zahlen als die Einheimischen, die umgerechnet nur einen Bruchteil von unserem Lohn in der Tasche haben! Wir zahlen am Markt gern ein bisserl mehr als ein Berber für ein Kilo Pfirsiche, wenn das Kilo immer noch ein Viertel des Preises in Deutschland kostet!

wechsel Kreditkarten werden in großen Hotels und exclusiveren Restaurants akzeptiert. Bekannt sind die Mastercard & die Visacard, weniger bekannt ist die American Express.

Bei der Ausreise kann man maximal 50% des eingetauschten Geldes wieder zurücktauschen, allerdings zu einem schrecklich ungünstigen Kurs. Wer weniger als 48 Stunden Aufenthalt hat, kann bis zu 100% zurücktauschen. Aus diesem Grund muss man Bankbelege gut aufheben. Eine Devisendeklarationspflicht besteht nicht.

Man sollte sich beim Wechseln immer genügend Kleingeld geben lassen. Die kleinen Händler haben manchmal nicht genügend Wechselgeld, um auf 100 oder 200-DH-Scheine herausgeben zu können. Um jemandem ein kleines Trinkgeld in die Hand zu drücken, braucht man jedoch immer mal ein paar Münzen.

Montag bis Donnerstag: 9:00 bis 11:30 Uhr und 14:30 bis 16:30 Uhr
Freitag: meist nur bis Mittag

Bei Verlust der EC- oder Kredit-Karte gibt es zwei Telefonnummern zum Sperren:
+49 1805 021021
+49 116 116 (in Deutschland gebührenfrei)
www.sperr-notruf.de

Die Polizei empfiehlt die Karte auch sofort sperren zu lassen, wenn ein Bancomat sie einbehalten hat, da Kriminelle die Automaten gelegentlich manipulieren.

Hier kann man sich ein Kärtchen "SOS-Infopass" mit allen wichtigen Telefonnummern
zum Ausdrucken herunterladen: www.kartensicherheit.de.

Stromadapter / Weltstecker Wechselstrom mit 220 Volt. Die marokkanischen (französischen) Steckdosen sind ein kleines bißchen enger als die deutschen, mit etwas Schmackes passen unsere Stecker aber meistens rein. Nur manchmal gab es Probleme, weswegen wir unseren Adapter zwischenschalteten. Wir nutzen dafür seit langer Zeit einen Kopp Reisestecker-Weltadapter Travel Star

Ein genereller Überblick:
Netzspannungen und Steckertypen in anderen Ländern

In den Hotelzimmern sind Steckdosen nicht im Überangebot vorhanden, aber sie reichen für das übliche elektronische Equipment. Nur die Sparlampenfunzeln überall in den Zimmern (vermutlich die schwächsten, die es auf dem Markt gibt) nervten manchmal etwas. Teilweise war Lesen bei dem Licht fast unmöglich.

Limo Die Reisemedizinischen Institute geben Empfehlungen für Impfungen heraus. Wir haben uns vom Hausarzt beraten und impfen lassen. Die Standardimpfungen Tetanus/Diphterie/Keuchhusten sollte von Haus aus wirksam sein oder bei Bedarf aufgefrischt werden. Desweiteren wird zu Impfung gegen Hepatis A und Typhus geraten. (Hepatis A und Typhus wird oral, durch unzureichende Hygieneumstände übertragen.)

Bei einfachen Reisebedingungen (Rucksack | Trekking | Individualreisende) raten die Instititute außerdem zu Polio-, Hepatitis B- und Tollwutimpfungen. In Marokko hatten wir jedoch nie Probleme mit streunenden Hunden oder mussten uns gegen Angriffe von Hütehunden wehren – obwohl verschiedentlich von Angriffen auf Motorradfahrer berichtet wird.

In ländlichen Gegenden der Provinz Chefchaouen trat bis 2004 Malaria auf. Seit 2005 wurden keine Malariafälle mehr berichtet. Es besteht keine Notwendigkeit einer medikamentösen Malariaprophylaxe.

Trinkwasser sollte nicht unabgekocht getrunken werden. Das Mittel Micropur haben wir immer dabei (es desinfiziert Wasser), haben aber in Marokko immer genügend Mineralwasser kaufen können. Das Wasser in den Städten ist genügend gechlort, daß es locker zum Zähneputzen reicht. Trinken sollte man es jedoch nicht.

Meiden sollte man: Eiswürfel, Frischmilch, schlecht gegartes Fleisch, rohes Obst und Gemüse, das man nicht selbst schält. Tee ist das Standardgetränk – aber ob dieser immer genug erhitzt wurde?

Manchmal schmeckte er ziemlich lau und bitter – ein Zeichen, daß er grüne Teesud schon ewig stand. Unter Umständen ist dies auch eine Keimquelle, vor allem wenn der Tee nur lauwarm ist.

Bei allen Speisen gilt der gängige Grundsatz: Koch es, schäl es oder vergiß es.

Allgemein wird zu einem Zahnarztbesuch vor Urlaubsantritt geraten. Die Bedingungen beim Zahnarzt müssen in Nordafrika ziemlich mittelalterlich sein. Es gibt zwar überall Werbeschilder von Dentisten (die vermutlich gerade – endlich – in Mode kommen und mit blendend weißen Zähnen werben), aber wie dann die Ausstattung der Praxen aussieht, bliebt im Unklaren. Wenn man sich die braunen oder fehlenden Zahnstumpen mancher Berber anschaut, kann man sich gar nicht vorstellen, daß in diesen Praxen mehr als ein muskelkraftbetriebener Zahnbohrer existiert.

Mitnehmen sollte man folgende Medikamente:

Medikamente gegen Reisedurchfall | Erbrechen
Elektrolytpulver gegen Entwässerung bei Durchfall
Sonnenschutz (LSF 30 oder höher)

Gegen Reisedurchfall wirkt im Akutfall Loparamid am besten (Markenname Imodium, aber preiswert als Loparamid erhältlich). Für leichtere Fälle helfen Kohletabletten. Gegen die Überlkeit gibt es unter anderem Vomex. Letztere nahm ich (Elke) einmal am Morgen vor der Fahrt und als die Wirkung einsetzte, hab ich geschworen, daß es das nächste Mal auch ohne gehen muss. Dieses Vomex beamt einen dermaßen um! Beim ersten Übelkeitsanfall lag ich im Bett, das ging ja noch. Aber beim zweiten Mal saß ich nach der Medikamenteneinnahme als Sozia auf dem Motorrad und ich war wie betäubt, die Muskeln schlaff wie Gummiseile. Gottseidank kann ich da als Sozia hinten, eingekeilt zwischen Jochen und Topcase, kaum herunterfallen.

Behelfsmäßig kann man sich ein Elektrolyt selbst anrühren:
1 Liter Tee + 1 Glas Orangensaft + 10 TL Zucker + 1 TL Kochsalz.

Es gibt genügend Apotheken in den Städten. Sie fallen im Straßenbild neben den kleinen verwurschtelten Kiosken durch ihr aufgeräumtes und sauberes Innere auf. Das Angebot ist ausreichend und preiswert. Trotzdem sind Medikamente für viele Einheimische unerschwinglich, so daß es vorkommt, daß man nicht um Trinkgeld, sondern um Aspirin angebettelt wird. Bei rezeptpflichtigen Medikamenten & Betäubungsmitteln, die man auch während der Reise einnehmen muss, muss man das Rezept beziehungsweise eine Kopie davon für den Zoll mitführen.

Behörden:
Montag bis Donnerstag von 8:30 bis 12:00 Uhr und 14:30 bis 18:00 Uhr
Freitags von 8:00 bis 11:30 und 15:30 bis 18:00 Uhr

Touristische Sehenswürdigkeiten:
Geöffnet 9:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr
Dienstag geschlossen

Geschäfte:
keine einheitlichen Öffnungszeiten. Die meisten Lebensmittelgeschäfte öffnen Montag bis Samstag von 9:30 bis 13:00 Uhr und 15:00 bis 19:00 Uhr. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Freitagvormittag haben manche Sehenswürdigkeiten geschlossen und auch im Suq ist weniger los.

Eine Ausnahme bildet der Ramadan und die Wochen nach dem Opferfest, da sind die Öffnungszeiten sehr eingeschränkt. Ämter und Behörden haben meist nur bis zum frühen Nachmittag geöffnet und andere Läden öffnen sehr sporadisch, wie ihr Besitzer es eben für richtig hält. Reisen in dieser Zeit können einen höheren Aufwand bei der Lebensmittelbeschaffung bedeuten. Was aber kaum für Pauschaltourismushochburgen wie Agadir gilt. Aber der Individualtourist hat mit Einschränkungen zu rechnen. Und mit mürrischem (weil hungrigem) Personal, das ja erst nach Sonnenuntergang essen darf.

Schild an einem Handyshop Landesvorwahl: +212

Die Vorwahl aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Marokko ist +212, anschließend wählt man die dreistellige Ortsvorwahl ohne die "0", dann die Teil­nehmer­nummer.

Es existieren zwei Telefongesellschaften: Maroc Telecom und Méditel.

Man kann sich mit einem simlock-freien Handy vor Ort eine marokkanische PrePaid Simkarte kaufen. Damit bekommt man auch eine marokkanische Mobilnummer. Die Gespräche nach D kosten dann „nur“ noch circa 1,- Euro pro Minute. Man sollte auch auf Werbeaktionen beider Gesellschaften achtgeben, die ab und zu den Aufladebetrag für das gleiche Geld verdoppeln, und dann zuschlagen.

Die Gespräche mit dem deutschen Handy nach Hause sind extrem teuer, da rasseln in wenigen Minuten gleich mal 20,- Euro durch! Besser, man sucht sich ein Hotel mit WLAN und nutzt Email und Skype.

Die Netzabdeckung ist recht gut. In wenig bewohnten Gebirgsgegenden und in abgelegenen Regionen gibt es allerdings einige Funklöcher. Doch selbst auf der Passhöhe des Tizi-n-test telefonierte ein Marokkaner wie ein Weltmeister.

Deutsche Botschaften und Bundesministerium des Auswärtigen Amtes: 01888 / 17-0

Während unserer Tour haben wir einmal ein Internetcafé besucht, um unsere Rückfahrt mit der Fähre zu buchen. Die Cafés gibt es überall in größeren Städten. In den Hotels ist oft WiFi im Preis inbegriffen oder gegen Extragebühr zu haben. Manchmal war WLAN nur in der Lobby nutzbar oder auf dem Zimmer so schwach, daß es nicht brauchbar war. Im Großen und Ganzen war WLAN Standard. Wer Adressen von Internetcafés sucht: www.cybercafes.com.

Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und im Winter jeweils -1 Stunden früher während der Sommerzeit -2 Stunden, aber mittlerweile hat man auch in Marokko die Sommerzeit eingeführt).

Email Impressum Datenschutz Partner