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Montenegro

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Der Piva-Stausee im Norden

Piva-Stausee
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Wir sind am Ende der Tour. Morgen geht es wieder hinüber nach Bosnien. Auf dem Weg dorthin nehmen wir ein zweites Mal den Sedlo-Pass sowie den Piva-Stausee mit. Grandios, das ginge schon auch noch ein paar weitere Male! Aber gut, drei Wochen sind nun mal herum.

Die Straße von der Grenze bis zum bosnischen Foça ist in den letzten drei Wochen total verfallen! Zumindest kommt uns das jetzt so vor. Mann, ist das ein Gehoppel! Offroad auf Asphalt. Eine Nacht verbringen wir noch einmal gemütlich im Motel Bavaria, bevor wir wieder mit dem Motorrad huckepack gen Heimat streben.

Drei Wochen stand unser Auto jetzt und irgendwie ist es beleidigt, denn es dauert mehrere Minuten, bis es endlich anspringt. Letztendlich hat der Anlasser dann doch ein Einsehen. Wäre dann doch saublöd, wenn wir auf der Zielgeraden noch Pannenhilfe gebraucht hätten!

Nach einhundertundsechzig Kilometern in Bosnien stehen wir sage und schreibe eine Stunde lang vor einer Baustellenampel. Als diese endlich grün wird, fahren wir in die Tunnelbaustelle ein, die uns auf der Hinfahrt schon schockte. Was haben wir da jedoch für einen Dusel gehabt! Vor drei Wochen sind wir vor dem Tunnel nicht mal zum Stehen gekommen und mehr erschütterten uns die widrigen Arbeitsbedingungen. Jetzt tut es das auch in anderer Hinsicht! Die Fahrbahn wurde mittlerweile einen halben Meter tief ausgebaggert und ist grausam mit Schlaglöchern übersät. Schrittgeschwindigkeit. Mehr ist nicht drin. Es ist wieder sehr düster und extrem nass von oben. Gott, wer hier arbeiten muss! Das Auto schaukelt von einem Loch zum nächsten – und der Hänger erst! Im Sekundentakt schweift der Blick in den Rückspiegel. Aber es geht alles gut. Aufatmen. Hätten wir vorher Kenntnis von dieser Baustelle gehabt – sicher wäre unsere Streckenplanung anders ausgefallen. Selbst mit dem Motorrad wäre das eine Herausforderung geworden.

Fazit: Montenegro – Du bist der Hit!

Die Bucht von Kotor

Da hatten wir uns im Vorfeld gedacht: So ein kleines Land, da werden wir alles ganz geruhsam anschauen können, ohne Stress, die Entfernungen sind ja gering. So ganz sind unsere Pläne nicht aufgegangen.

Stress hatten wir zwar nun wirklich keinen, doch in unserem Reisebericht taucht das Wort Regen relativ häufig auf. Dieser hat unsere Pläne kräftig durch­ein­ander gewürfelt und einige Ziele von der To-Do-Liste gelöscht. Trotz der Wetterkapriolen - ist halt Pech - war diese Tour für uns eine der schönsten der letzten Jahre. So viele Aahs und Oohs, so viele grandiose Landschaften im schnellen Wechsel! Wir hätten gerne noch mehr per pedes unternommen, denn wenn es sehenswerte, nicht überlaufene Wanderrouten gibt, dann in Montenegro! Es ist ein Land der Motorradfahrer, der Wanderer, der Raftingfreunde und wie man sieht: Drei Wochen Zeit sind nicht zu viel, um es kennenzulernen.

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