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Braunschwarze Titanen im Wald

Der Eingang zur Bisonzucht Wolisko
Bison in der Puszcza Borecka
Wir erreichen ein Waldgebiet. Dieser Wald scheint unendlich. Mischwald aus Birken, Erlen, Eichen, aber auch Kiefern und Fichten. Wald, Wald, Wald. Soviel zusammenhängenden Wald sieht man selten. Die Straße führt kerzengerade hindurch, durch die Borker Heide, polnisch Puszcza Borecka genannt.

Sie erinnert uns an die Straße über die langgestreckte kurische Nehrung, auch dort legt sich das Asphaltband über Hügel und Täler, in denen der weiter entfernte Gegenverkehr eintaucht, verschwindet und wieder ans Tageslicht kommt. Uns scheint diese Art der Achterbahnstraßen, diese Oben-Unten-Kurven typisch für Masuren.

In diesen ursprünglichen Wäldern lebt eine Herde Bisons. Der Bison oder auch Wisent ist das schwerste Säugetier Europas, das weltweit nur noch einen Bestand von etwa zweitausend freilebenden Tieren zu verzeichnen hat. 1962 wurden in der Puszcza Borecka einige Wisente aus Bialystok ausgesetzt.

Eine Handvoll davon werden zu Zuchtzwecken in einer Station gehalten, der Stacja Hodowli Zubrow, in der Nähe des Weilers Wolisko, während der Rest der Herde, etwa achzig bis neunzig Tiere, im Naturreservat ein freies Leben führt. Was in der Form allerdings nicht geplant war. Denn sie brachen irgendwann aus und fühlen sich seitdem in den dichten Wäldern pudelwohl. Auch Wölfe haben sich in der Region angesiedelt.

Dem Tourverlauf folgen:
weiter mit Von Nordost nach Südost bis Sandomierz

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