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Rumänien | Eine Zusammenfassung

Rumänien "Weicht den Schlaglöchern aus und bleibt weg vom Straßenrand!" meint ein Kollege beim Abschied vor der Rumänientour. Nicht so einfach - das mit dem Ausweichen auf den "asphaltierten Offroad-Strecken" ...

An der Donau sind wir lange Zeit fast alleine auf der Straße, die die Donau bis zum "Eisernen Tor" begleitet. Doch bald locken die Karpaten und wir fahren Richtung Transsilvanien und folgen einem der größten Flüsse Rumäniens, dem Olt. Auf gewundener Strecke, die dem Olt folgt, schlängeln wir uns durch die Karpaten. Die Transfăgărășan ist am nächsten Tag dran. Wow! Das Prestigeobjekt Ceaușescus, die Panoramastraße über das Fagaraschgebirge, ist ein Zuckerl für jeden Motorradfahrer.

Dracula lebt! Zumindest in den Souvenirbuden. In Bran besucht jeder die Burg, die ganz schnuckelig ist, aber mit dem berüchtigten Vlad Țepeș nicht viel zu tun hat. Wesentlich interessanter ist die Umgegend, das Bucegi-Gebirge. Enge Offroadschluchten und Pässe zum Die-Kuh-fliegen-lassen.

Das Zigeunerlager zieht weiter. Und überquert einen geschotterten Karpatenpass durch Bärengebiet und macht Bekanntschaft mit Hirtenhunden. Ein Besuch der Maramureş ganz im Norden, auch Waldkarpaten genannt, sind ein bißchen wie eine Reise in das letzte Jahrhundert. Holz ist das vorherrschende Baumaterial, Häuser, riesige Hoftore, Kirchen - alles aus dem meistverfügbaren Material der Waldkarpaten. Unser Tourhighlight ist eine Fahrt mit der Wassertalbahn - die letzte dampfbetriebene Wald-Schmalspurbahn. Wir sind nicht direkt die Eisenbahn-Liebhaber, die sich selbst als "Ferrosexuell" bezeichnen, finden jedoch die Fahrt auf Gleisen aus dem 19. Jahrhundert(!) sehr spannend.

Der "Lustige Friedhof" in Săpânța ist die zweite, weltweit bekannte Attraktion der Maramureş und muß natürlich auch besucht werden. Wo sonst wird die Todesart und die Eigenheiten/Vorlieben des Verstorbenen auf dem Grabkreuz plastisch dargestellt und geschrieben?

Für einige Moldauklöster fahren wir noch mal zurück in die Bukowina und sehen uns vier der herrlich bemalten Klöster an. Wir hatten drei Wochen Zeit, hätten jedoch drei Monate haben sollen, um alles sehen zu können. Es ist die härteste Tour, die unser Fahrwerk je durchstehen mußte. Und ehrlich gesagt hat letztgenanntes die Tour auch nicht ganz unbeschadet überstanden, aber nichtsdestotrotz: Wer ein unverdorbenes Reiseland erleben will - Auf nach Rumänien!

Dem Tourverlauf folgen:
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