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Tschirmer See | Štrbské Pleso

Tschirmer See (Strbske Pleso)

Die meisten Gletscher- und Gebirgsseen der Hohen Tatra (Vysoke Tatry) sind nur durch eine mehr oder minder anstrengende Wanderung zu erreichen. Der zwanzig Hektar große Tschirmer See (Štrbské Pleso) bildet eine Ausnahme. Man erreicht ihn problemlos mit dem Fahrzeug. Nach ein paar Serpentinen erreicht man den See und den Ort. Der See liegt in 1335 Metern Höhe und inmitten des gleichnamigen Ski-Ortes, der höchsten Siedlung der Slowakei. Der Ort ist mit seinen 350 Einwohnern wohl eher als Dorf zu bezeichnen. Am Ortseingang ist Schluss mit Fahren. Ein großer Parkplatz nimmt die Fahrzeuge der Leute auf, die hier an der Endstation in die Tatra-Bahn umsteigen. Außerdem fährt die Zahnradbahn nach Zubacka Strba und zurück.

Sechs Konsonanten aneinander gereiht: Štrbské Pleso

Den Anstoß zur dynamischen Entwicklung des heutigen Tourismuszentrums gab um 1872 der Landesfürst Jozef Szentiványi, indem er am südöstlichen Ufer des Bergsees ein einfaches Blockhaus errichtete. In den Folgejahren kamen weitere Gebäude, mehrere Sommerhäuser sowie verschiedene Kur- und Rehabilitationseinrichtungen hinzu. Der Bau der Zahnradbahn zwischen Zubacka Strba und Štrbské Pleso (1896) sowie die Anbindung von Štrbské Pleso an die elektrisch betriebene Tatrabahn (1912) steigerte das Interesse an der touristischen Nutzung der Siedlung.

Tschirmer See (Strbske Pleso) Tschirmer See (Strbske Pleso) In den Jahren 1935 und 1970 war Štrbské Pleso Veranstaltungsort der Skiweltmeisterschaften. In deren Folge entstanden eine Vielzahl neuer Gebäude (Hotels, Pensionen, Dienstleistungs und Sporteinrichtungen) sowie das am Eingang zum Tal Mlynická dolina befindliche moderne Wintersportzentrum.

Jetzt im Juni ist die Gegend relativ ruhig, wenn man von einigen Wanderern absieht. Den Bergsee kann man auf einem Panoramaweg umrunden. Es gibt mehrere Skilifts und die Piste soll sehr gut präpariert sein. Was die Hotels kosten, wissen wir nicht, aber der ganztägige Skipass kostet hier wie auch in Tschechien um die zwanzig Euro.

Wir haben uns den See nur kurz angeschaut und sind dann weitergefahren, unter anderem um die Hohe Tatra auf slowakischer Seite zu umrunden, aber die Höhenstraße enttäuscht uns ein wenig: die Berge sind ständig durch dichte Wälder verdeckt und bis über die Baumgrenze führt die Straße leider nicht.

Wesentlich besser gefällt uns die Route durch die Niedere Tatra, auf der wir kurze Zeit später die alten Holzhäuser und im Dorf Liptovska Teplicka die eigenartigen Buckelwiesen bestaunen.

Dem Tourverlauf folgen:
weiter mit Liptovkske Teplicka

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