www.bikerdream.de
Slowakei

Startseite Motorradtouren Slowakei

Essen & Schlafen

Außer vielleicht in den Hochburgen des Tourismus und in der Hauptsaison findet man ein Zimmer auch ohne Reservierung. Bei den Unterkünften achteten wir normalerweise auf eine abgeschlossene "Schlafstätte" für den fahrbahren Untersatz. Sollte dieser im Preis nicht inbegriffen sein, so schlägt er sich mit ca. 2,- Euro zu Buche. Das Preis-Leistungsverhältnis ist meist sehr gut. Wir zahlten pro Person rund 350 Sk für's Bett.

Der Komfort ist im Prinzip international. Im Prinzip. Man muß manchmal kleine, unwesentliche Abstriche beim Standard machen. Da kann es schon mal passieren, daß die Frottee-Bettlaken als Hornhautraspeln taugen oder das Fenster nur unter Anwendung von Gewalt zu öffnen ist und man mit dem Öffnen eine Menge Spinnweben zerreißt ...

Das Bad, meist in den Zimmern, oft aber auch auf dem Gang, ist oft spartanisch eingerichtet, aber okay. Einmal fanden wir auch ein Bad vor, indem die Duschabtrennung einfach nur auf den Boden aufgesetzt und nicht verfugt war, sodass bei jedem Duschen das Wasser durch das ganze Bad lief. Außerdem war die Duschkabine für Zwerge konzipiert: Man schaute oben mit dem halben Kopf heraus, ein Bild für die Götter!

Privat Eva Bungalow und Appartement
Liptovsky Privat Eva Bungalow und Appartement gr. Ratislav Mikulas
03222 Liptovsky
Trnovec c. 22
Tel.: (+0421) (0) 44-559 84 31 Mobil: 0902 420 262 privat.eva@stonline.sk www.privateva.sk

Preis pro Nacht für ein Appartement im Bungalow: 350 bis 400 Kc (je nach Saison). Auf dem Gelände steht ein Bungalow mit zwei Appartments zur Verfügung und im Haus gibt es weitere Zimmer und Appartements. Das alles ist neu eingerichtet und sehr, sehr sauber. Im Bungalow befindet sich eine kleine Küche mit einem Tisch für 2 Personen, Fernseher und Radio im Schlaf-/Wohnraum runden das Ganze ab. Draußen auf der überdachten Veranda lässt sich super die nächste Tour planen. Nebenan steht eine offene Hütte mit Grillkamin.

In den Zimmern wird nicht geraucht; der Hausherr bittet darum, nur auf der Veranda zu rauchen. Und wie in der Slowakei üblich, soll man die Straßenschuhe vor der Tür ausziehen.

Von hier aus lässt sich die Hohe Tatra erkunden, aber auch die Niedere Tatra und das Slowakische Paradies (eher ein Ziel für Wanderungen) ist gut erreichbar.

Wir möchten uns kein Urteil über die slowakische Küche bilden, weil wir nur in zwei Restaurants gegessen haben. Die restliche Zeit versorgten wir uns selbst. Der Supermarkt bietet viele regionale Spezialitäten wie Bryndza (ein junger Schafskäse), Parenica (eine regionale Käseart aus Kuhmilch) oder Utopenci, zu deutsch Ertrunkene, das sind kleine, dicke Würstchen, mit Zwiebeln in Essigsud eingelegt (gibt's in Gläsern).

Die sozialistische Einheitsküche wirkt noch etwas nach, andererseits hat auch die ungarische Küche einen großen Einfluß auf die Kochtradition. (Man erinnere sich: die Slowakei gehörte als Oberungarn zur örsterreichisch-ungarischen Monarchie.) Die Preise im Restaurant sind für deutsche Verhältnisse sehr günstig.

Sehr günstig sind Semmeln und Brot beim Bäcker oder im Supermarkt. Die gibt es fast geschenkt. 1 Heller für ein Hörnchen. 1 Liter Frankovka Wein (Rot) im Supermarkt kostet ca. 80 Sk. 125 g Butter 19,90 Sk. Die ganz normalen Lebensmittel bewegen sich in etwa auf unserem Preisniveau. Konsumgüter kosten das gleiche, eventuell sogar mehr als in Deutschland.

Aus dem Einerlei der Restaurantküche gibt es einige Ausreißer. Bei einem der bestellten Gerichte wissen wir nicht, ob das des öfteren auf Speisekarten steht. Die englische Bezeichnung für dieses Gericht lautete Bullglands und als sich die Bedienung wand wie ein Aal und nach Worten suchte, um die Art dieses Gerichts zu beschreiben, vermuteten wir, dass es sich dabei um Stierhoden handelt. Richtig vermutet. Jochen hat seitdem ein bißchen Angst, wenn ich ein Messer nehme.

Email Impressum Datenschutz Partner