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Region Tremosine | Madonna di Monte Castello

Madonna di Monte Castello: Die Felsen stürzen sich hier 700 m 
                fast senkrecht in den Gardasee.
Madonna di Monte Castello: Blick auf den Gardasee
Madonna di Monte Castello
Madonna di Monte Castello: Die einspurige Straße ist anfangs 
                asphaltiert und noch etwa anderthalbspurig. Aber keine Angst: es wird noch eng. Sehr eng!
Madonna di Monte Castello: Das Tor ist nur 2 Meter breit
Madonna di Monte Castello: Die Auffahrt hat teilweise bis zu 40% Steigung!

Die Lage der Wallfahrtskirche Madonna di Monte Castello verlockt zu einer der richtigen steilen Motorradausfahrten. Sie liegt auf der Hochebene von Tignale am Westufer des Gardasees und dort wiederum thront sie auf einem uneinnehmbar aussehendem Felsgrat. Die Felsen stürzen sich hier 700 m fast senkrecht in den Gardasee.

Die Aussicht reicht über den südlichen Teil des Sees bis hin zum Dunst der fernen Poebene und gegenüber zum Gebirgsstock des Monte Baldo, der ebenso ein sehr ausgiebiges Motorradrevier darstellt. Das Santuario wurde auf den Resten einer antiken Burg erbaut.

Zwischen Gargnano und Campione (in Fahrtrichtung Nord/Riva) befindet sich der Abzweig von der Westuferstraße zur SP38 in Richtung Tignale. Dies ist eine der drei Zufahrten zur Region Tremosine. Die Straßen durch Tremosine sind generell nicht besonders breit, aber für Begegnungsverkehr Auto - Motorrad reicht es allemal.

Nach Gardola sieht man rechterhand den Abzweig zum Monte Castello und die gelben Häuschen des Kreuzwegs. Dort unten gibt es einen kleinen Parkplatz, der für lange, tiefergelegte Fahrzeuge und für bergunerfahrene Fahrer empohlen wird.

Für alle anderen Fahrer geht es nun weiter: Eine äußerst steile, etwa 700 Meter lange Straße, eigentlich ein befahrbarer Kreuzweg, führt bis hinauf zur Kirche. Jetzt muss der Motorradfahrer (vom Autofahrer ganz zu schweigen) allen Mut zusammennehmen und mit einem Stoßgebet, daß bitte jetzt keiner entgegenkommen soll, beherzt am Gashahn ziehen. Der Anstieg weist stellenweise fast 40% Steigung auf!

Die einspurige Straße ist anfangs asphaltiert und noch etwa anderthalbspurig. Aber keine Angst: es wird noch eng. Sehr eng! Wie auch das Schild am Anfang der Straße andeutet.

In den äußerst steilen Haarnadelkurven im letzten Stück ist sie mit Querrillen betoniert. Mit dem Auto ist diese Straße nur bei wenig Besuchsverkehr empfehlenswert. Es gibt keine Ausweichen und die einspurigen Serpentinen haben es in sich: Nur gute Fahrer müssen in der Serpentine nicht retournieren.

Die zwei Meter maximale Breite ist nicht nur wegen der Straßenbreite angezeigt, sondern auch wegen dem Torbogen, durch den man am Ende hindurchfährt. Hier setzen tiefergelegte Autos gerne auf - aber wir sind eh' mit dem Motorrad hier...

Schließlich mündet die Straße nach einer letzten Kurve auf einem gekiesten Parkplatz, der jedoch auch sehr abschüssig ist.

Vor der Kirche befindet sich ein Café - ein kurzes Päuschen hat sich jeder verdient, der es heil hier herauf geschafft hat! Es muss so um 1998 gewesen sein, da hat es ein Kleinbus nicht wieder hinunter geschafft. Bei der Abfahrt versagten die Bremsen und der Bus stürzte im steilen Gelände ab. Fünfzehn Tote waren zu beklagen. Wer nicht gerade in der größten Mittagshitze oder in den Sommermonaten hier heraufkommt, kann eine kleine Wanderung zum Gipfel des Monte Castello machen.

Bis zum Gipfelkreuz sind es rund zwanzig Minuten Fußmarsch, und falls man dann noch Elan hat, dem Fußweg weiter folgen, der einen um den Berg herum durch einen Wald von Esskastanien, Buchen und Steineichen wieder zurück zum Parkplatz bringt. Aber gut, in Motorradklamotten wird das kaum jemand tun, aber wer es tut: der beste aller Panoramblicke über den Gardasee ist einem gewiß!

Das letzte Foto zeigt die Haarnadelkurve kurz unterhalb der Kurve, aus der Sicht des Abfahrenden.

Ach ja, und für die richtigen (und vor allem trittsicheren) Wanderer sei es nicht verschwiegen: es gibt auch einen anderthalbstündigen Wanderweg von der Wallfahrtskirche hinunter nach Campione del Garda am Seeufer.

Dem Tourverlauf folgen: 
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