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Das
Forte Cima Ora, am Passo del Mare unweit Anfo, ein ehemaliges Nachschubfort
aus dem 1. Weltkrieg der Italiener, wurde nach Kriegsende vorsorglich
gesprengt. Doch Dank der stabilen Bautechnik hielt seine Grundsubstanz
erstaunlich gut. Das bedeutet aber nicht, daß man im Inneren nicht
aufpassen sollte, wohin man tritt. Löcher in den Betondecken, auf
denen man im 1. Geschoß läuft, weisen schon mal hier und da
den Weg in darunter liegende Räume. Durch diese Löcher, in denen
zu Zeiten des 1. Weltkrieges Geschütze verankert waren, kann man
durchwegs ebenfalls in das Innere des Forts gelangen.
Leider ist die nun folgende Beschreibung nicht mehr ganz up to date. Seit
einiger Zeit ist die Zufahrt zum Fort durch eine Schranke gesperrt (die
sich aber notfalls mit einspurigen Fahrzeugen umfahren lässt ).
Man kann aber auch laufen. Das Fort ist ja nicht sooo weit weg. Die letzte
in Deutschland sichtbare Sonnenfinsternis haben wir von hier aus beobachtet.
Es gibt für ganz besonders Mutige Gänge, die unbeleuchtet noch
weiter in das Innere des Fortes führen. Da wir bei unseren Besuchen
keine Taschenlampe mitführten, verzichteten wir auf diese Erfahrung.
Unserer
Meinung nach sind diese Gänge ohne zusätzlich mitgebrachte Beleuchtung
zu gefährlich, um erkundet zu werden. Mit etwas Geschick und vorsichtiger
Fahrweise schafft es der vorsichtige Tourer auf zwei Rädern bis auf
die Dachplatte. Ein Blick vom "Dach" des Forts hinunter zu den
Unterkünften. Sehr schön erkennbar ist hier der "Aufstieg"
auf den höchsten Punkt des Forts, das Dach. Man sollte bei einem
Besuch des Forts gutes Schuhwerk einpacken. Motorradstiefel, die normalerweise
in dieser Gegend zur obligatorischen Ausrüstung gehören sollten,
reichen auch vollkommen aus.
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