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Dieses
katholische Wallfahrtskirchlein ist so an den Fels "geschmiegt",
daß einfach kein Platz mehr für die Straße vorhanden
war. Aus diesem Grunde wurde die Kapelle einfach "durchtunnelt"
und somit war für den Duchgangsverkehr ein Weiterkommen gesichert.
Ein schön angelegter Vorplatz lädt mit großen schattenspendenden
Bäumen zum Verweilen ein. Eine kleine Bank trägt ihr übriges
dazu bei.
Entlang
der Kapelle führt ein kleiner Fußweg, der atemberaubende Blicke
über das direkt angrenzende Tal zuläßt. Leider ist die einspurige
Straße nicht ausgeschildert, aber ein Blick auf die Karte genügt.
Die Straße zu diesem "durchlöcherten" Gotteshaus ist
malerisch.Von Idro aus ist ein Höhenunterschied von mehreren hundert
Metern zu überwinden, bis man den Passo di Caccallino, nach der Kapelle,
erreicht.
Von diesem Durchgang, der unter der Kirche durchführt, rührt
der Name "Drive-In-Kapelle" her. Dass er landläufig bekannt
ist, ist eher unwahrscheinlich. Uns jedenfalls erinnert das Ganze ein
wenig an die Außenanlagen einer bekannten Fastfoodkette. Aus diesem
Grunde tauften wir diese Kapelle so.
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