Der Valvestino-Stausee

Als kürzeste Verbindung zum Gardasee vom Idrosee aus ist die Strecke über den Valvestino-Stausee zu erwähnen. Eine teilweise sehr enge Straße führt in unzählig aufeinander folgenden Kurven immer vorbei am nördlichen Seeufer.

Durch immer wieder abbröckelnde Steine ist hier erhöhte Vorsicht geboten - was angesichts der wirklich einladenden Kurven schon sehr viel Disziplin erfordert. Doch wer es hier nicht eilig hat und die Landschaft genießen kann, kommt voll auf seine Kosten. Selbst auf einer der drei Brücken, die über Seitenbuchten führen, lohnt sich eine kleine Pause, um die Aussicht zu genießen. Am Ende der Kurvenstrecke liegt dann das eigentliche Stauwehr dieses künstlich angelegten Sees.

Als Süßwasserspeicher für den Gardasee funkierend, führt er im Sommer weniger und im Winter und Frühjahr logischer Weise mehr Wasser. Nach dem Stauwehr warten noch ein paar Kurven, die sich dann aber zusehens in einer gewissen Geradlinigkeit verlieren. Kurze Zeit später hat man erste Ausblicke von oben auf den Gardasee in südliche Richtung. Ein kleines Highlight ist dann auch die Abfahrt nach Gargnano. Nach dem Genuß der unter Olivenbäumen vorbeiführenden Straße, bietet sich die Möglichkeit im Hafen von Gargnano an der Mole einen Cappuccino zu schlürfen.


Wegbeschreibung:
Von Anfo am nördlichen Ende aus über den Pso. del Marè, weiter zum Pso. Spina

Rundtourangebot:
Anfo, Pso. del Marè, Pso. Spina, Pso. Maniva, Balajoch, Pso. Croce Domini, Bagolino, Anfo

 


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