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Recht & Verkehr

Abweichende Ver­kehrs­regelnVerkehrsbestimmungen für Motorradfahrer in Montenegro

für PKW | Wohnmobile | Motorräder

100 km/h | 80 km/h | 100 km/h
80 km/h | 80 km/h | 80 km/h
50 km/h | 50 km/h | 50 km/h | 50 km/h

In Montenegro fällt nach Fahrzeugklasse gestaffelt eine Mautgebühr am Sozina-Tunnel an, der zwischen Virpazar am Skadarsee und Sutomore an der Adria das Rumija-Gebirge durchschneidet. Die Fahrtzeit von Podgorica bis an die Küste verkürzt sich dadurch auf dreißig Minuten. Über das Gebirge führt kein Weg. Die Maut kann direkt vor Ort in bar entrichtet werden.

Informationen zur Maut in Montenegro: www.adac.de

Tankstellen sind in ausreichender Dichte vorhanden. Dies gilt vor allem in den Tourismusregionen, also in Küstenähe. Nur in abgelegeneren Bergregionen ist die Dichte deutlich geringer. Aber selbst dort: 50 Kilometer sollte für die wenigsten Motorradfahrer mit vorausschauender Fahrweise kein Problem darstellen. An montenegrinischen Tankstellen wird die Betankung noch durch einen Bediensteten ausgeführt. Der Kraftstoff wird durch seine Oktanzahl klassifiziert, bleifrei (bezolovni) erkennt man am durchgestrichenen Pb und Diesel am ON. Achtung, es gibt noch verbleites Benzin! An den Tankstellen kann bar beim Angestellten, der das Fahrzeug betankt sowie mit Kredit- oder EC-Karte gezahlt werden. Der Kraftstoff ist billiger als in Deutschland.

Die Promillegrenze in Montenegro liegt bei 0,5 Promille0,5 Promille

Das Bußgeld für Alkoholdelikte beginnt bei sechzig Euro.

Straßenverhältnisse abseits der Ortsverbindungsstraßen in Montenegro Entlang des Skadarsees. Die Klosterroute. Montenegro besitzt so gut wie keine Autobahnen und Schnellstraßen. Das Verkehrsnetz ist dennoch recht gut, wenn man osteuropäischen Standard anlegt. Wenn man sich überlegt, dass es 1950 praktisch keine befestigten Straßen gab, dann kann man über das heutige Netz durchaus zufrieden sein. Natürlich sollte man keine geleckten, makelfreien Asphaltbänder erwarten und ein gewisses Maß an Schlaglöchern, Rissen und Wellen akzeptieren können. Die Qualität des Straßenbelags ist in hohem Maße davon abhängig, wie groß die Siedlungsdichte ist und ob die Straße nur von wenigen Einheimischen oder auch von zahlreichen Touristen benutzt wird. Auch sind in abgelegenen Gegenden nicht ständig Straßenreinigungskolonnen unterwegs, um zum Beispiel Steinschlag vom Asphaltband zu kehren. Aber wen stört es? Dann fuhren wir eben entsprechend aufmerksamer.

In den abgelegenen Bergregionen muss man sich auf viele Schotterpisten einstellen. Zum Beispiel, um die Katuns (Sommeralmen) zu erreichen, die meist weit oben abseits anderer Wohnsiedlungen liegen.

Wenn man schon in anderen östlichen oder südlichen Ländern unterwegs war, ist die Fahrweise der Montenegriner keine Überraschung. Überholen ohne Sicht oder im Gegenverkehr, Handy am Steuer und Geschwindigkeiten jenseits von Gut und Böse. Aber wir kennen das. Andererseits ist die Einwohnerschaft so klein und da wir in der Vorsaison unterwegs waren, können wir nicht über besonders dichten Verkehr klagen. Besonders gefährlich scheint die Strecke E65 an der Moraça Richtung Kolašin zu sein. Dort warnen Schilder, man solle aufmerksam fahren und zahlreiche Kreuze zeugen von Verkehrstoten auf der Strecke.

Die Beschilderung entspricht eigentlich dem, was wir in Deutschland gewohnt sind. Zusammen mit Navi und Kartenmaterial ist die Orientierung ein Kinderspiel. Einzig mit dem Aufheben der Verbots- oder Gebotsschilder hatten wir so unsere Probleme. Aus irgendeinem Grund fehlen nämlich solche Aufhebungsschilder oft, so dass man nie richtig weiss, ob nun immer noch 60 km/h gefahren werden müssen oder ob schon wieder die obligatorischen 80 km/h der Landstraße gelten.

Detaillierte Empfehlungen für passende Karten und weiteres Informationsmaterial (Bücher etc.) stehen unter dem Menüpunkt Bücher und Karten zur Verfügung.

Notrufnummern
Einheitsnummer für alle Notfälle: 112
Polizei: 122
Feuerwehr: 123
Unfallrettung / Notarzt: 124
Pannenhilfe: 19807
Notrufstation des ADAC: 618319888

ADAC Deutschland
Ausland-Notrufnummer: +49 89 22 22 22

Es heißt, wenn man nicht gerade einen hochpotenten Wagen fährt, wäre das Fahrzeug immer vor Diebstahl sicher. Keine Ahnung, ob das auch für ein Motorrad gilt. Wir hatten in den meisten Unterkünften die Möglichkeit, das Motorrad in den Hof oder hinters Haus zu fahren. Und selbst wenn wir mal etwas prominenter parken mussten, empfanden wir niemals Bedenken bezüglich der Sicherheit. Die Helme gingen immmer mit oder wurden angeschlossen.

Normalerweise sind Städte mit einem gewissen Touristenaufkommen ein beliebtes Pflaster für Taschendiebe. Wir konnten nirgends Hinweise finden, dass dies auch zum Beispiel im Getümmel von Kotor so wäre. Von daher: einfach nur mit wachen Augen bestimmte Situationen meiden, so wie man es überall in Europa tun würde. Schaden kann es keinesfalls.

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