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Anreise nach Montenegro

Wer aus dem Süden Deutschlands nach Montenegro fährt, der hat nach diesem Ritt rund 1200 bis 1300 Kilometer mehr auf dem Tacho, wobei es auch auf die Route ankommt. Über die Küste von Kroatien sind es in der Regel noch einmal hundert Kilometer mehr. Unsere Route von Augsburg verlief über Graz – Maribor – Zagreb, was streckentechnisch einige Kilometer mehr sind als die Route über die Tauern nach Ljubljana. Vielleicht lag es daran, dass Vorsaison war, wir hatten auf jeden Fall auf dieser Route wenig Verkehr und keinen Stau, weswegen wir diese Strecke guten Gewissens empfehlen. Auch ist uns der Tauerntunnel durch zu viele Staumeldungen in schlechter Erinnerung. Zu Ferienbeginn mag das dann aber auch anders ausschauen.

Durch Bosnien-Hercegowina sind es dann noch 300 Kilometer auf Landstraßen bis zur montenegrinischen Grenze. Wer die Küstenautobahn durch Kroatien benutzt, kommt auf der A1 bis vor Dubrovnik. Ab da ist man auf die vielbefahrene Küstenmagristrale bis Montenegro angewiesen. Im zehn Kilometer langen, bosnischen Küstenstreifen Neum sollte man sich den Tank füllen, denn bosnischer Sprit ist der günstigste in Europa. Die Maut für die einfache Strecke beträgt etwa siebzig Euro. Wer das gerne im Vorfeld wissen möchte, kann sich des Mautrechners auf der ADAC-Website bedienen.

Unsere Montenegrotour legten wir gegen den Uhrzeigersinn an und starteten die eigentliche Tour an der Küste in Kotor. Wir planten so, weil wir annahmen, dass es uns am Ende der Tour (Mitte Juni) an der Küste zu warm werden würde und wir uns dann lieber irgendwo im Gebirge aufhalten. Dem war zwar nicht so. Aber wir hatten ja keine Glaskugel und nicht jedes Jahr ist wie dieses.

Da wir an dieser Stelle unserer Tourinfos oft die Fährmöglichkeiten für die Anreise aufzählen, schauten wir mal aus lauter Jux nach, ob nicht auch eine Fähranfahrt möglich wäre. Wäre es, aber keine macht zeitmäßig und wirtschaftlich Sinn. Man müsste zum Beispiel nach Ankunft in Igoumenitsa/Griechenland 600 Kilometer gen Norden fahren. Oder warum sollte man ganz Italien durchqueren, um dann (nur 1x wöchentlich, dienstags) mit der Fähre von Bari 200 Kilometer über die Adria zu schippern? Früher gab es mal eine Fährverbindung von Rijeka nach Dubrovnik, das wäre die einzige noch irgendwie sinnige Fährverbindung. Doch gerade diese wurde leider von der Jadrolinija eingestellt.

TIPP! (Für Touren, die Albanien mit einschließen, ist die Fähranfahrt durchaus sinnvoll.)

ADAC-Mitglieder erhalten bei www.adac.de (Reiseangebote und Fähren) und über die ADAC-Reisebüro-Hotline 0180 321 10 12 ausführliche Infos und können viele Linien mit einem Rabatt von 10 % buchen.

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