www.bikerdream.de
Rumänien

Startseite Motorradtouren Rumänien

Entdecken Sie die Markenwelt von POLO Motorrad

Recht & Verkehr

Rumänien Es sind keine von den deutschen Verkehrsregeln abweichenden Regeln bekannt. Alles wie gehabt: Motorräder müssen auch tagsüber mit Abblendlicht fahren. Es besteht Helmpflicht. Autofahrer müssen einen Feuerlöscher und zwei Warndreiecke im Auto haben.

für PKW | PKW mit Anhänger | Wohnmobile | Motorräder

130 km/h
100 km/h
90 km/h
50 km/h

Achtung!

Für Fahrzeuge (PKWs) unter 1100 ccm besteht außerorts ein Geschwindigkeitslimit von 70 km/h und für Fahrzeuge unter 1800 ccm 80 km/h.

Warnwesten in Rumänien
Nur Fahrer von Kraftfahrzeugen über 3,5 t müssen eine reflektierende Warnweste mitführen und diese beim Verlassen des Fahrzeuges bei einer Panne oder einem Unfall tragen.

Rumänien Wir sind bei schlechtem Wetter (= schlechter Sicht) in Rumänien dazu übergegangen, die Warnweste zu tragen, weil es uns a) von rumänischen Motorradfahrern empfohlen wurde und b) weil die anderen Verkehrsteilnehmer eher kleine Moppeds aber keine dicken, gutmotorisierten Kühe erwarteten.

Warnwesten in Ungarn
Wer außerhalb geschlossener Ortschaften eine Panne hat, muss eine Warnweste anlegen. Dies gilt für Auto- und Motorradfahrer.

Auch als Radfahrer oder Fußgänger muß man eine Warnweste tragen: außerhalb geschlossener Ortschaften, nachts oder bei schlechter Sicht.

Es drohen Geldstrafen bis zu 30.000 Forint (circa 120,- Euro).

Warnwesten in Österreich
Warnwestenpflicht besteht für Autofahrer. Motorradfahrer sind davon ausgenommen.

Es stehen genügend Tankstellen zur Verfügung. Nur in den Bergregionen sollte für einen vollen Tank gesorgt werden (insbesondere Transfăgărășan). Den Tank nicht ganz leer fahren ist immer ratsam. Ab und zu ist kein Super zu kriegen, vor allem kein 98er, da muß dann auch der 95er Sprit reichen.

Benzina regular - Normalbenzin
Premium - Super
Fara plumb - Bleifrei
Motorina - Diesel

0,0 ‰ für alle! Es wird streng kontrolliert, vor allem am Wochenende.

Die Maut in Rumänien nennt sich Straßenbenutzungsgebühr (Rovinieta), wurde 2005 eingeführt und muß für alle Straßen entrichtet werden. Für Motorräder muß NICHT bezahlt werden. Die Gebühr für die Autovignette ist bei der POST, am Grenzübergang und bei den Tankstellen erhältlich (Kaufbeleg unbedingt aufbewahren!). Eine Monatsvignette für Autos kostet ca. 7,- Euro. Autofahrer, die ohne Vignette erwischt werden, müssen mit einer empfindliche Strafe zwischen 300,- und 500,- Euro rechnen. Inwieweit auch Schmiergeld bei der Bußgeldhöhe eine Rolle spielen könnte, ist uns nicht bekannt.

Im Transitland Ungarn muß für die Autobahn Maut bezahlt werden. Die Maut wird an Tankstellen und bei der Einreise bezahlt (Minimum 10 Tage) und nicht wie in Österreich eine Vignette aufgeklebt, sondern nur ein Kassenzettel mit der Mautgebühr ausgegeben. Dieser muss im Falle einer Kontrolle vorgezeigt werden.

Informationen zur Strassenbenutzungsgebühr
www.roviniete.ro   www.andnet.ro  

Rumänien Rumänische Straßen = Asphaltierte Offroadstrecken!
Federbeinteststrecken! Wir haben noch nie solche Schlaglöcher, solche asphaltierten Holperstrecken, derart aufgerissene Straßen, so unerwartete, 10cm tiefe Krater in Kurven erlebt wie in diesem Land! Es gab auch gute Straßen, frisch asphaltiert und glatt wie ein Babypopo, noch dazu zu Autobahnbreite ausgebaut, die haben wir empfunden wie ein Wunder. Ein Wunder war allerdings auch, warum solche Strecke dann auf 40 km/h Höchstgeschwindigkeit limitiert wird. Vielleicht, damit die schöne Straße nicht gleich wieder kaputtgefahren wird?

SSchafherden auf der Straße sind ein gewohntes Bild, auch trottet schon mal verschiedenes Vieh auf der Straße herum: Kühe, Ziegen, Pferde, Esel, Hühner, es springen einem Fasanen vor die Räder oder Rebhühner suchen ihr Leben unter dem Pneu zu lassen. Es gibt zwar auch Tausende Bären, aber daß diese (meist) scheuen Waldbewohner auf der Straße herumlungern, ist relativ unwahrscheinlich. Jedoch nicht ganz abwegig, da in der Gegend um Brașov zivilisationsgeschädigte Bären schon mal Mülltonnen plünderten.

Rumänische Straßen Die großen Straßen (auf der Karte rot eingezeichnet), sind meist einigermaßen gut zu fahren. Aber dort schiebt sich der Schwerverkehr auch vor Dir her oder Dir entgegen. Manchmal sind aber auch die Straßen grausam kaputt, einerseits wohl wegen dem Schwerverkehr, andererseits vermuten wir, daß sie von Haus aus keinen so stabilen Unterbau wie deutsche Straßen haben. Auch wird wohl meist nicht generalsaniert, sondern aus finanziellen Gründen nur geflickt. Einen weiteren Grund für die schlechten Straßen vermuten meine rumänischen Kollegen darin, daß das Baumaterial großteils auf dem Weg zur Baustelle "verdunstet". Über die kleineren Straßen (gelb) lässt sich kein eindeutiges Urteil fällen. Hier gerät die Zustandsbeschreibung von "ganz gut" bis "grausam schlecht". Das sind dann meist die Pisten, die irgendwann einmal asphaltiert oder betoniert waren und jetzt aber so schlimm zerstört sind, daß man auf Naturbelag sanfter unterwegs wäre.

Bei der kurzfristigen Beurteilung von Schlaglöchern (vor allem die wassergefüllten), ob sie fahrbar sind oder ob man ihnen besser in einem Notmanöver ausweichen sollte, prägt man sich am besten unseren Grundsatz ein: Haben die Schlaglöcher (=Pfützen) ein sichtbares Ufer, vertiefen sich also sanft, sind sie fahrbar. Haben sie jedoch kein sichtbares Ufer - dann gnade Dir Gott!

Rumänische Straßen???? Weiße Straßen avancieren für Motorradfahrer mit Sozia (und vollem Gepäck) zur Mut- und Kraftprobe. Wir sind einen geschotterten Karpatenpaß (Pasul Kovacipeter) gefahren, dessen Untergrund streckenweise eine große Herausforderung war. Viele Pfützen, sehr ausgewaschene Bereiche, teilweise schmierige Abschnitte, stellenweise grobschotterig - und abschnittsweise mehrere dieser Zustände zusammen. Und wenn dann noch in den Bergab-Kehren zwei Hirten mit einer kleinen Kuhherde auftauchen, die nur den hüfthohen Hirtenhund in Schach halten und die anderen zwei kleineren das Motorrad attackieren lassen, rinnt schon die eine oder andere Schweißperle in den Kragen.

(Diese Strecke führt durch ein Gebiet mit Bären, wo man die Straße wegen den Bären, die dort leben, nicht verlassen darf, das steht auf Schildern und Schlagbäumen angeschrieben.) Hinweisschilder, welcher Weg zum Ziel führt, darf man natürlich nicht erwarten, da sollte man seinen gesunden Instinkt und Orientierungssinn bemühen. Und wenn das nicht hilft - für was gibt es die Trackback-Funktion des Navis? *g*

Rumänische Straßen Oft verlässt man eine normal asphaltierte Hauptstraße im Ort und steht sofort auf einer nicht geteerten Straße, wo man bei Trockenheit eine lange Staubfahne hinter sich herzieht. Man sollte sich auch von den Straßenbegrenzungen nicht allzu viel Sicherheit erhoffen. Schutzgitter, die in alle Richtungen auf halb 8 hängen und liegen; in der Wiese liegende Begrenzungszäune; in die Fahrbahn gekippte Betonpfeiler; durchgerostete Leitplanken.

Und erhöhte Vorsicht an Bahnübergängen! Besser schrittfahren, denn die Bodenwellen, Vertiefungen und Spalten können einen ganz schön aushebeln! Nachtfahrten sollte man so gut es geht meiden. Sie können zum Himmelfahrtskommando werden. Nicht nur, daß man die Schlaglöcher nicht mehr rechtzeitig sieht, sondern auch ungesicherte Baustellen und unbeleuchtete Pferdekarren machen einen die Fahrt zur Hölle. Wenn sich dann auch noch mit Țuică abgefüllte Bauern mitten auf der Straße um einen Platz auf dem Soziussitz bewerben ...

Rumänien Wie schon erwähnt, ist mit der Teilabdeckung des Garmin-Navis und der Reise-Know-How-Karte nur die grobe Orientierung möglich. Für ein Fortkommen auf kleinen Straßen (gelb bis weiß) sind kleinmaßstabige Karten nötig oder viel Experimentierfreude, gepaart mit Leidensfähigkeit. Die Straßenbedingungen sind unberechenbar. Die Ausschilderung ist auf den Hauptverbindungstrecken ausreichend, je kleiner die Straßenklasse wird, desto schlechter bis nicht vorhanden ist die Ausschilderung.

Auf gelben und roten Straßen findet man nützliche Meilensteine mit Angaben zur Straßennummer und zur Entfernung zur nächstgrößeren Stadt. Nicht immer sind die gelb oder rot angemalten Steine so gut leserlich wie auf dem Foto.

Rumänien Wie oft haben wir schon gelesen, daß die rumänischen Auto- und LKW-Fahrer alles Verrückte seien! Alles Kamikazepiloten, die absolut gemeingefährlich überholen, egal ob sie Gegenverkehr haben oder nicht, und egal, ob sie ihn überhaupt sehen können. Wir können diese Aussagen nicht 100%ig bestätigen. Wer wie wir schon in Istanbul, in Palermo und Neapel Motorrad gefahren ist, der wird den rumänischen Verkehr nicht ganz so derb erleben. Istanbul war um einiges abenteuerlicher! Aber es stimmt zumindest, daß die Rumänen gern auch mal an unübersichtlicher Stelle überholen.

Wir konnten auch sehr viele, sehr brave Autofahrer erleben, die auf den Hauptverbindungsstrecken in den Ortsdurchfahrten sowas von konstant 50 km/h fuhren, daß wir schon vermuteten, die hätten einen Tempomat. Allerdings stand auch öfters mal Polizei am Straßenrand und die Einheimischen kennen die Gepflogenheiten ihrer Ordnungshüter sicher schon. Natürlich sollte man immer mit dem Übermut der anderen Verkehrsteilnehmer rechnen, daß man als Motorradfahrer unterschätzt wird und daß einer im Gegenverkehr aus- und überholt, aber unsere Erfahrung war die, daß wir keine wirklich brenzlige Situation erlebten.

In keinem Land, das wir bisher mit dem Motorrad bereisten, haben wir so viele Pferdekarren gesehen wie hier. Zur Abwechslung auch mal Ochsenkarren. Die waghalsigsten Überholmanöver unternehmen manche Rumänen bei derartigen Hindernissen! Aber nicht nur ausladend mit Heu bestückte Pferdekarren bremsen den Verkehr, auch alte klapprige Dacias, Roller- und Mofafahrer. Und keiner fährt aus lauter Jux durch die Landschaft, sondern der Zweck der Fahrt ist immer ein praktischer. Da werden schon mal ungeschützte Sensen transportiert ...

Und an dieser Stelle auch schon mal eine Warnung, die mir mein rumänischer Kollege am letzten Arbeitstag mit auf den Weg gab: "Passt's auf die Schlaglöcher auf und bleibt's weg vom Straßenrand!" Die eindrückliche Warnung vor dem Straßenrand vor allem deswegen, weil dort der meiste Mist in Form von Metallteilchen, Nägeln, Schrauben und dergleichen, der von den alten Fahrzeugen und Fuhrwerken fällt, hingeschleudert wird und man sich am ehesten irgendein Teil in seinen Reifen fährt. Nicht umsonst sieht man öfters Fahrzeuge beim Reifenwechsel. An jeder Ecke gibt es aus diesem Grund eine "Vulkanizare" - die Reifenflicker sollen die reinsten Gummikünstler sein, die auch das aussichtsloseste Leck wieder dicht bekommen.

Rumänien Notrufnummern:
Polizei: 955
Unfallrettung/Notarzt: 961 / 962
Feuerwehr: 981
Pannenhilfe: +40 213172222
oder über Handy: +40 745382715

ADAC in Deutschland: +49 89-22 22 22
ADAC in Bukarest: +40 21-22 34 525

Automobil Clubul Roman / ACR in Bukarest:
+40 21 317 22 22
oder Mobil: +40 745-382 715 und +40 722-382 715

ÖAMTC in Bukarest: +40 21 312 33 33

Achtung!

Bei einem Unfall mit Personenschaden muss, bei größerem Blechschaden sollte die Polizei (Notrufnummer 112) zum Unfallort gerufen werden. Nichts verändern und möglichst Schäden mit der Kamera dokumentieren. Ist lediglich geringer Blechschaden entstanden, so ist der Unfall binnen 24 Stunden der für den Unfallort zuständigen Polizeistelle anzuzeigen. Man soll unbedingt auf eine Bescheinigung über die Beschädigungen am Fahrzeug bestehen - diese ist beim Grenzübertritt zwingend notwendig.

Auch kleinere Verkehrsverstöße können schnell zu einem Entzug des Führerscheins und zur Verhängung eines Fahrverbotes, welches allerdings nur in Rumänien gilt, führen. Die rumänischen Haftpflichtversicherer haben relativ geringe Deckungsgrenzen, eine Vollkaskoversicherung kann also nicht schaden.

Es gibt tausende kleine Werkstätten "Vulcanizare", die sich auf die Reifenreparatur spezialisiert haben. Bei der Ersatzteilbeschaffung ist gewiss der ADAC der erste Ansprechpartner.

In Sibiu führt Angelo Stefanescu eine KTM- Niederlassung und Werkstatt. Er kann im Notfall auch anderen Marken helfen:

1KTM
Tel.: 0727-22 00 88
Mobil: 0729-77 00 88
www.1ktm.ro

Rumänien Daß uns die Utensilien und unser Motorrad unter dem Hintern weggeklaut würden, prophezeiten uns nur Leute, die nie in Rumänien waren. Und wenn polnisch- und rumänischstämmige Kriminelle in Deutschland Autos klauen, heißt das noch lange nicht, daß sie im eigenen Land genau so intensiv unterwegs sind.

Uns wurde während der gesamten Tour kein einziges Stück gestohlen. Natürlich haben wir die üblichen Vorkehrungen getroffen, die wir in jedem Land wie Italien, Frankreich oder Tschechien treffen würden. Vermutlich wird uns das Mopped in Italien oder in französichen Touristengebieten eher gestohlen als im touristisch noch unerschlossenen Rumänien. (Unter uns: in der Türkei hatten wir öfters eine während unserer Abwesenheit ausgelöste Alarmanlage, auch am Nachmittag - wobei wir annehmen, daß da immer einer "nur mal draufsitzen" wollte, aber kein einziges Mal ist die Alarmanlage in ROMANIA in Betrieb gewesen!)

Die offiziellen Zahlen gestohlener Autos sind in Hamburg oder Amsterdam höher als in Bukarest.

Was allerdings in größeren Städten - so wie in jeder großen europäischen Großstadt - ein Thema ist, sind die Langfinger (Taschendiebstahl!), Trickbetrüger und Geldwechsler. Die von uns besuchten (Klein)Städte werden wohl mangels potentieller "Kundschaft" weniger zum Beuteschema dieser Kleinkriminellen gehören. Aber auch hier: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste - der Topcase gehört abgeschlossen, der Tankrucksack enthält nichts Wertvolles und die Helme werden mitgenommen oder angeschlossen.

Nervig können in größeren Städten die "Fensterputzer" werden (Kinder oder Erwachsene, meist Roma, die ungefragt die Autofenster putzen und dafür ein Trinkgeld erwarten). Wir haben immer mehr oder weniger belustigt drauf gewartet, welche Fenster sie bei uns putzen ...

Ach ja, und dann gibt es in Bukarest am Sonntag, an dem das Parken GRATIS ist, adrett in Uniform gekleidete, mit Quittungsblock ausstaffierte junge Männer, die sich auf diese Weise einen netten Nebenverdienst verschaffen.

Email Impressum Datenschutz Partner

links rechts Schließen X