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Sachsen | Westerzgebirge

Auersberg

Berggasthof auf dem Auersberg

Der Auersberg im Westerzgebirge knackt die 1000-Meter-Marke. Er ist 1019 Meter hoch und damit der zweithöchste Berg Sachsens. Hier finden wir viele kurvige Straßen – die Straßenbauer müssen Motorradfahrer gewesen sein. Immer wieder locken kleine Abstecher zu aussichtsreichen Plätzen – der Auersberg ist so einer.

Zwei Gebäude dominieren den Platz: eine urige Bergbaude sowie ein trutziger Aussichtsturm aus Stein. Von diesem bietet sich ein großartiger Panoramablick auf das sächsisch-böhmische Erzgebirge und das Vogtland. Bei klaren Wetterverhältnissen soll man hier bis nach Leipzig zum Völkerschlachtdenkmal schauen können.

Bauden sind traditionelle Berghütten in einem Stil, der typisch ist für die böhmischen und ostdeutschen Mittelgebirge. Ursprünglich waren es einfache Hirtenunterstände. Ab dem 19. Jahrhundert baute man sie zu zünftigen, geräumigen Hütten und Gasthöfen aus. Im Auersberghaus kann man im SB-Restaurant essen und in Ein- bis Vierbettzimmern übernachten.

Sollte das Restaurant der Hütte einmal geschlossen sein, holt man sich am Kiosk eine Bratwurst. Aber was heißt hier Bratwurst?! Das nennt man Roster! Roster aus der Tonne für 2,50 EUR gibt es nicht jeden Tag. Eine liegende Tonne wurde auf ein altes Nähmaschinengestell gebastelt und fertig ist die zünftige Feuerstelle. Eine Hälfte der Tonne lässt sich abklappen und bildet bei Nichtbenutzen einen Deckel. Dann noch eine kleine Blechesse an die Seite geschraubt und mit einem Rost versehen. Holzkohle rein. Ein paar Würste auf den Rost. Fertig sind die Roster.

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