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Service Philosophie Die Macht ein Motorrad zu fahren!

Die Macht ein Motorrad zu fahren!

Sicherlich bescheinigt kein TÜV-Prüfer dieser Welt beim Aushändigen des gerade bestandenen Führerscheins: "Möge die Macht mit Dir sein!". Auch ist nicht jeder Biker ein "Jedi-Ritter", obwohl sich manche angesichts von Überholmanövern an unübersichtlichen Stellen scheinbar so fühlen!

Macht:
Die Fähigkeit einem Menschen oder Ding Tätigkeiten oder Verhalten ausführen zu lassen, welche ohne Widerspruch durch diese ausgeführt werden.

Macht kann schön sein. Ohne Zweifel. Gut, über einen Menschen Macht auszuüben ist sicherlich ein anderes Thema und soll hier auch nicht weiter verfolgt werden, da in diesen Bereich auch noch ethische und religiöse Anschauungen mit hineinspielen, die wir in Bezug auf unser Motorrad außer acht lassen können.

Die "gute" Seite der Macht bedeutet für mich, ein Dreh am Gasgriff, der Untersatz vibriert, das Getriebe wartet auf den erlösenden Befehl der Kupplung, um die unzähligen Pferdchen über die Kette oder Kardan auf das Hinterrad und letztendlich auf die Straße in Form von Vortrieb zu bringen.

Wenn's mir reicht, ein Zug, bzw. Tritt in die Bremsen, um das Fahrzeug zum Stillstand zu bringen. Keiner der beteiligten Bauteile meutert. Alles wird willig vollzogen. Da das anzunehmender Weise bei jedem Motorrad gleich ist, stellt sich die logische Konsequenz, daß sich kein Biker diesem Machtgebrauch entziehen kann.

Problematisch dürfte dieser­ Zustand dann werden, wenn man das Motorrad, und somit auch die Macht, dazu gebraucht, um seine eigene Ohnmacht, welche vielleicht aus anderen Lebens­berei­chen stammt, nicht mehr zu spüren.

Die "dunkle" Seite der Macht ist genau dieser Bereich. Da es bekanntlich bei jeder Münze zwei Seiten gibt, ist das eben auch bei der Macht so. Wird Macht mißbraucht (s.o.) kann sie leicht in ihr Gegenteil verfallen. Macht = Ohnmacht. Ohnmacht bedeutet in diesem Sinne durch Übe­schä­tzung der eigenen Fähigkeiten die Kontrolle über das Motorrad zu verlieren. Unfälle sind vor­programmiert.

Um Macht sinnvoll und dosiert einsetzen zu können, bedarf es auch des nötigen Verantwortungs­gefühles. In diesem Sinne: "Möge die Macht mit uns sein!".

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